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Löwen-Geschäftsführer: Geisterspiele „existenzbedrohend“

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Basketball
Ein Basketball landet im Korb. © Andreas Gora/dpa/Symbolbild

Der Basketball-Bundesligist Löwen Braunschweig hat sorgenvoll auf die bevorstehenden Geisterspiele reagiert. „Das hat extreme Auswirkungen und ist für alle außer dem Fußball existenzbedrohend“, sagte Geschäftsführer Nils Mittmann der „Braunschweiger Zeitung“ (Mittwoch). Laut Mittmann hat man bisher mit einer 30-prozentigen Hallenauslastung, der 2G-plus-Regelung, Maskenpflicht und Abstand zwischen den Zuschauern Bedingungen geschaffen, unter denen der Profisport kein Infektionstreiber sei.

Braunschweig - Am Dienstag hatten Bund und Länder verschärfte Corona-Maßnahmen beschlossen. Veranstaltungen in den Stadien und Sporthallen werden wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus nach Weihnachten wieder überall ohne Publikum stattfinden.

Finanzielle Corona-Hilfen für den Sport seien gut und wichtig, sagte Mittmann. „Wenn wir keine Fans haben, können wir auch die Verträge mit den Sponsoren nicht erfüllen und müssen mit Rückforderungen rechnen, das bringt unsere Branche in eine extreme Schieflage.“

Auch die Basketball-Bundesliga reagierte mit Unverständnis. „Aus infektiologischer Sicht spricht doch nichts gegen 2G plus mit Test, FFP2-Maske oder Booster-Impfung mit Test, um ein paar Hundert Leute in die Halle zu lassen“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz. Die finanzielle Situation für Vereine sei „total schwierig, schlichtweg kritisch“. Nicht jeder Club werde das überleben, warnte er. dpa

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