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Männer sollen Hund auf 18-Jährigen gehetzt haben

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Polizei
Der Schriftzug „Polizei“ steht auf einem Streifenwagen. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Nach einer vermutlich rassistisch motivierten Attacke auf einen 18-Jährigen sucht die Polizei in Neubrandenburg weiter nach den zwei Tätern. Die Fahndung nach den etwa 40 Jahre alten Verdächtigen, die am Dienstag einen Hund auf den Mann gehetzt haben sollen, war bisher noch nicht erfolgreich, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte. Man hoffe aber angesichts der Beschreibung der Täter, die mit einem braunen Hund unterwegs waren, weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Neubrandenburg - Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Täter den aus Russland stammenden Mann am Morgen im Osten der Stadt beleidigt, ihm den Weg versperrt, mit Pfefferspray attackiert und den Hund auf ihn gehetzt haben. Der Hund habe den 18-Jährigen ins Bein gebissen. Schließlich sei ein 17-jähriger Bekannter gekommen, mit dem das Opfer flüchten konnte. Die Angreifer seien nach Norden in Richtung Reitbahnviertel verschwunden. Die Bisswunde am Bein wurde medizinisch versorgt. Die Täter sollen den Mann aufgefordert haben, dahin zurückzugehen, wo er herkomme, hieß es. dpa

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