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Mehr Weiterbildungen zum Lokführer

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Lokführer-Ausbildung in Niedersachsen
Eine Bahn der Metronom fährt über eine Bahntrasse im Landkreis Hildesheim. © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Die Weiterbildung zum Lokführer stößt in Niedersachsen auf steigendes Interesse: In wenigen Jahren hat sich die Teilnehmerzahl verfünffacht. Die Landesregierung und die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit zogen deshalb am Donnerstag eine positive Bilanz ihrer gemeinsamen Initiative „Zug um Zug zum Lokführer“ seit 2019.

Hannover - Dennoch bleibe viel zu tun, „denn der Fachkräftemangel besteht weiter fort“, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). „Außerdem müssen wir es schaffen, mehr Frauen für den Beruf zu begeistern.“

Seit 2019 dürfen Eisenbahnunternehmen laut Gesetz potenzielle Lokführer einstellen, selbst ausbilden und dann einsetzen. Die Kosten davon werden teilweise von der Arbeitsagentur getragen. Das Land und die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit haben organisatorische Hilfe geleistet.

Im Jahr 2017, also vor Änderung des Qualifizierungschancengesetzes, absolvierten 84 Personen die Weiterbildung. 2020 waren es schon 431 neue Lokführer. Derzeit gebe es knapp 90 freie Stellen, aber nur 50 als arbeitslos gemeldete Lokführer im Land, sagte der Chef der Regionaldirektion, Johannes Pfeifer. Zudem müssten in den kommenden zehn Jahren etwa 500 Beschäftigte altersbedingt ersetzt werden. „Wer sich für den Beruf entscheidet, hat beste Chancen auf eine langfristige Anstellung.“ dpa

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