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Narren in Niedersachsen freuen sich wieder auf Karneval

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Künftiges Stadtprinzenpaar
Das neue Osnabrücker Stadtprinzenpaar Klaus I. (Kunde) und Lena I. (Danielsen) stellen sich im Rathaus der Stadt vor. © Friso Gentsch/dpa

Winterzeit ist Karnevalszeit - im vergangenen Jahr mussten die Freunde des ausgelassenen Frohsinns aber auf Versammlungen, Schunkeln und Umzüge verzichten. In diesem Jahr soll es anders sein - in den Hochburgen laufen die Vorbereitungen.

Osnabrück - Nachdem die Karnevalsveranstaltungen wegen der Corona-Pandemie im Vorjahr abgesagt werden mussten, bereiten sich die niedersächsischen Karnevalisten auf die bald beginnende Session vor. So stellten sich das neue Osnabrücker Stadtprinzenpaar Klaus I. (Kunde) und Lena I. (Danielsen) am Mittwoch im Rathaus der Stadt vor. Ob der Traditionsumzug Ossensamstag am 26. Februar 2022 stattfinden kann, steht allerdings noch nicht fest, sagte eine Sprecherin des Organisationskomitees.

Am 11.11. um 11.11 Uhr starten die Närrinnen und Narren in Niedersachsen in die nächste Karnevalssaison. Neben Osnabrück gehören Braunschweig und Damme zu den bekanntesten Karnevalshochburgen im Land.

Auch die Braunschweiger Karnevalisten warten auf den 11.11.: Pünktlich um 11.11 Uhr gibt es die Prinzenproklamation und damit die Sessionseröffnung in der Dornse des Altstadtrathauses. Anschließend steht ein Biwak mit karnevalistischen Darbietungen auf dem Kohlmarkt auf dem Programm. Höhepunkt der Narrensaison in Niedersachsens zweitgrößter Stadt ist der 44. Schoduvel am 27. Februar, der als Norddeutschlands größter Karnevalsumzug gilt.

Nach aktueller Planung dürfen Besucher nach dem 3G-Standard, also mit dem Nachweis einer Impfung, einer Genesung oder einer negativen Testung, zum Karnevalsumzug kommen. Aktive Teilnehmer sollen hingegen die 2G-Regelung einhalten: Über 18-Jährige müssen geimpft oder genesen sein, heißt es von der Organisatoren.

Auch die Närrinnen und Narren in Damme freuen sich wieder auf die heiße Phase des Karnevals. Auch hier dürfen nur Geimpfte und Genesene zu den Versammlungen. Die 2G-Regel gilt auch für die Umzüge. Damit entfällt dort die Abstands- und Maskenpflicht. Die Fastnachtsumzüge finden in Damme traditionell immer eine Woche vor den üblichen Terminen statt: Daher zieht der närrische Umzug schon am 20. und 21. Februar 2022 durch die 16.000-Einwohner-Stadt.

In Bremen beginnt der Karneval schon Tage, bevor es im Rheinland losgeht. Die Veranstalter des traditionellen Sambakarnevals werden am 5. und 6. November den Domshof abends in ein buntes Lichtermeer verwandeln. „Das große Lichtertreiben“ heißt der corona-taugliche Ersatz für den sonst üblichen Umzug, und es soll neben Musik und Artistik magische Masken und Stelzenläufer geben. Der Eintritt ist frei, der Impfstatus wird nicht abgefragt; aber es dürfen nicht mehr als 5000 Menschen auf das abgesperrte Gelände. Im Februar 2022 soll es wieder einen Umzug durch die Bremer Straßen geben. dpa

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