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Neue Ausstellung im Schloss Herrenhausen

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Schloss Herrenhausen
Das Schloss Herrenhausen ist bei sonnigem Wetter unter einem wolkenlosen Himmel zu sehen. © Moritz Frankenberg/dpa/Archivbild

Ein Ausflug in die Herrenhäuser Gärten in Hannover lässt sich von Donnerstag an mit dem Besuch einer neuen Ausstellung verbinden. „Was heißt hier Barock? Fürst*in, Garten, Hofkultur“ lautet der Titel der Schau, die sich um die Entstehung und Gestaltung des Großen Gartens dreht. Er gilt als einer der wenigen Barockgärten, der in seinen Grundstrukturen über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben ist, wie das Museum Schloss Herrenhausen am Dienstag mitteilte.

Hannover - Die Sommerresidenz Herrenhausen war für die Welfen im 17. und 18. Jahrhundert ein repräsentativer Ort, an dem sich die Hofgesellschaft traf. Die Garten-Gestalter legten großen Wert auf Symmetrie und integrierten besondere Attraktionen wie das Gartentheater oder Wasserspiele. Dies zeigen Kupferstiche aus dem frühen 18. Jahrhundert sowie aktuelle Fotografien. Die neue Ausstellung wird am Mittwochabend eröffnet und ist bis zum 8. Januar 2023 zu sehen.

Thema ist auch der Umgang mit der barocken Kultur im 19. und 20. Jahrhundert. Der Große Garten und die mit ihm verbundenen Ideen hätten vielfältige Renaissancen und Idealisierungen erlebt, hieß es. Dazu gehörten beispielsweise die Verehrung von Kurfürstin Sophie von Hannover und Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz oder die Modernisierung des Gartens mit viel Blumenschmuck zum 1966 gefeierten 300-jährigen Bestehen.

Die Ausstellung richtet sich dem Museum zufolge an ein breites internationales Publikum. Sie ist in fünf Sprachen konzipiert. dpa

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