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Prognose rechnet mit mehr Steuereinnahmen für Bremen

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Dietmar Strehl (Bündnis90/ Die Grünen)
Dietmar Strehl (Grüne), Finanzsenator von Bremen, spricht bei einer Sitzung der Bürgerschaft. © Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Mit mehr Steuereinnahmen als erwartet kann das Bundesland Bremen rechnen. Die November-Steuerschätzung geht von einer Summe von 3,64 Milliarden Euro im Jahr 2021 und 3,75 Milliarden Euro im Jahr 2022 aus, wie das Finanzressort am Freitag mitteilte. „Das ist in diesem Jahr gegenüber der Mai-Steuerschätzung ein Plus von 252 Millionen Euro und 2022 ein Plus von 197 Millionen Euro“, hieß es.

Bremen - Bei der Berechnung sind Bundesergänzungszuweisungen eingerechnet, das sind Gelder für finanzschwache Länder. Ein wichtiger Grund für die positive Entwicklung der Einnahmen in Bremen und Bremerhaven sind die Umsatz- und die Gewerbesteuer.

Auch wenn der Steuereinbruch nun niedriger ausfällt als erwartet, neue Handlungsspielräume sieht das Finanzressort dadurch nicht. Aber: So müssten weniger Kredite aufgenommen werden. „Die wirtschaftliche Erholung und die damit verbundenen Steuermehreinnahmen bestätigen unseren Kurs, die Krise aktiv zu bekämpfen“, sagte Finanzsenator Dietmar Strehl (Grüne) laut Mitteilung. „Die Steuerschätzung stimmt mich optimistisch, dass wir 2024 einen Haushalt ohne neue Kredite aufstellen können. Es liegt aber noch viel Arbeit vor uns.“ dpa

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