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Prozess in Ghana nach Tod von Deutscher und Tochter vertagt

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Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Ein Gericht im westafrikanischen Ghana hat den Mordprozess gegen einen 43-Jährigen verschoben, der seine deutsche Freundin und deren Tochter getötet haben soll. Der zuständige Richter nehme an der Jahreskonferenz der Richtervereinigung teil, erklärte das Gericht am Donnerstag zur Begründung. Der Prozess wurde auf den 4. Oktober verschoben. Das Verfahren sollte ursprünglich im April beginnen, war aber aufgrund zusätzlicher Ermittlungen schon mehrfach vertagt worden.

Accra - Der Angeklagte erschien nach Angaben eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur nicht vor Gericht. Der Mann steht unter Verdacht, die Deutsche und ihre 13-jährige Tochter in dem nahe der Hauptstadt Accra gelegenen Küstenort Kokrobite ermordet zu haben. Beide waren Anfang 2020 in das Land gezogen und im Oktober tot aufgefunden worden. Der Angeklagte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Laut „Bild“-Zeitung stammt die Frau aus Bodenburg bei Hildesheim in Niedersachsen. dpa

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