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Rund 5900 Menschen auf Warteliste für Impfung mit Novavax

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Corona-Impfstoff von Novavax
Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax steht auf einem Tisch. © Alastair Grant/AP/dpa/Symbolbild

Der neue Corona-Impfstoff von Novavax soll all jene ansprechen, die bei den bisher verfügbaren Impfstoffen skeptisch waren. Die erste Lieferung wird für Ende Februar erwartet. Die Zahl der Interessenten ist aber noch überschaubar.

Hannover - Rund 5900 Menschen in Niedersachsen haben sich bisher über die Impfhotline des Landes einen Termin für die Erstimpfung mit dem neuen Corona-Impfstoff von Novavax gesichert. Das hat das Gesundheitsministerium in Hannover gut eine Woche nach der Eröffnung der Warteliste mitgeteilt. Die Novavax-Impfungen sind ausschließlich für Menschen gedacht, die bisher gar nicht gegen Corona geimpft sind. Das trifft auf etwa 1,77 Millionen der rund 8 Millionen Einwohner zu. Für die Immunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens drei Wochen nötig.

Nach Angaben des Corona-Krisenstabs führen neben dem Land auch die kommunalen Gesundheitsämter weitere Novavax-Wartelisten für die Beschäftigten von Pflegeheimen und Kliniken. „Die Menschen, die sich da angemeldet haben, werden sich hier nicht noch einmal separat anmelden“, sagte Krisenstabs-Leiter Heiger Scholz am Dienstag.

Bei Novavax handelt es sich anders als bei Biontech oder Moderna um einen Proteinimpfstoff. Die Landesregierung hofft, dass das insbesondere die noch nicht geimpften Fachkräfte im Pflege- und Gesundheitsbereich überzeugt, sich doch noch impfen zu lassen. Für sie gilt von Mitte März an eine Impfpflicht.

Die erste Novavax-Lieferung wird für die achte Kalenderwoche erwartet, die am 21. Februar beginnt. Niedersachsen soll rund 10 Prozent der Gesamtlieferung für das Bundesgebiet bekommen. Da das Bundesgesundheitsministerium zuletzt von rund 1,4 Millionen Dosen sprach, wären dies rund 140 000 Dosen. Ursprünglich hatte das Land mit einer ersten Charge von rund 170 000 Dosen gerechnet. „Wir gehen aber davon aus, dass die Nachfrage vollständig bedient werden kann“, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. dpa

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