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Sachverständige untersuchen Waffenfund aus Nordholz

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Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug
Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Nach dem Fund eines großen Waffendepots in einem Wohnhaus in Nordholz (Landkreis Cuxhaven) ist die Polizei weiter dabei, die einzelnen Teile zu untersuchen und zu bewerten. In der nächsten Woche sollen weitere Sachverständige hinzugezogen werden, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Nordholz - Haftbefehl wurde nicht erlassen, wie Oberstaatsanwalt Johannes Kiers sagte. Es liege kein Haftgrund wie etwa Flucht- oder Verdunklungsgefahr vor. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Cuxhaven ermitteln gegen einen 50 Jahre alten Nordholzer wegen möglicher Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz.

Die Polizei hatte in dem Haus des Mannes am Dienstag mehrere hundert Waffen, Waffenteile, Munition, Magazine und Waffenutensilien gefunden. Zum Abtransport des Depots waren ein Transporter mit Anhänger sowie drei weitere Fahrzeuge nötig. Der 50-Jährige sei bislang nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Die Polizei sei bei Ermittlungen in einer anderen Sache auf ihn gestoßen. Zu den Hintergründen wollte die Polizei am Freitag keine weiteren Angaben machen. dpa

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