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Schiedsrichter-Fehler rettet Braunschweiger Sieg

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Eintracht Braunschweig
Braunschweigs Spieler bedanken sich nach einem Spiel bei den Fans. © Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

Eine schwere Fehlentscheidung des Schiedsrichters hat Eintracht Braunschweig den erfolgreichen Einstand in das neue Fußball-Jahr gerettet. Beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen den Halleschen FC erkannte der Referee Franz Bokop aus Vechta den regelkonformen Ausgleichstreffer der Gäste in der 75. Minute nicht an. Der Hallenser Joscha Wosz stand kurz vor dem Tor von Elias Huth zwar deutlich im Abseits.

Braunschweig - Allerdings übersah der Schiedsrichter, dass der Ball zuvor von dem Braunschweiger Jannis Nikolaou gespielt worden war. Im Abseits kann man nur dann stehen, wenn der Ball auch vom eigenen Mitspieler kam. „Wir sind um einen Punkt betrogen worden“, sagte Huth in einem Interview von „MagentaSport“.

Auch Eintracht-Trainer Michael Schiele räumte ein: „Da hatten wir eine Menge Glück auf unserer Seite.“ Sein Team war kurz zuvor durch Luc Ihorst (65.) in Führung gegangenen und hatte auch die erste Halbzeit klar dominiert. Nach der Pause bekam der Tabellendritte aber große Probleme in seinem Spiel. Der Sieg im ersten Drittliga-Spiel nach der Winterpause war also in jeder Hinsicht glücklich.

Nur Braunschweigs Martin Kobylanski, der den Siegtreffer kurz nach seiner Einwechselung sehenswert vorbereitete, meinte: „Für Siege braucht man sich nicht entschuldigen. Die 3. Liga ist hart umkämpft. Hinten steht die Null, vorne haben wir einen gemacht. So kann es gerne weitergehen.“ dpa

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