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Sidka nach Aufstieg des VfB: „Sehr, sehr großer Schritt“

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VfB Oldenburg - BFC Dynamo
Berlins Trainer Christian Benbennek geht am Spielfeldrand. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Verantwortlichen des VfB Oldenburg gehen nach dem Aufstieg in die 3. Fußball-Liga mit großem Respekt an die neue sportliche Aufgabe. „Das ist ein sehr, sehr großer Schritt. Wir haben Auflagen vom DFB, die ein aufstrebender Verein erstmal erfüllen muss“, sagte VfB-Präsident Wolfgang Sidka in einem Interview des Deutschlandfunks. „Da sind Vereine wie Dynamo Dresden, die etabliert sind und ein großes Stadion haben, unglaublich im Vorteil.

Oldenburg - Unser Etat ist natürlich kleiner als bei solchen großen Traditionsvereinen.“

Die Oldenburger schafften am Samstag trotz einer 1:2-Heimniederlage im zweiten Playoffspiel gegen den BFC Dynamo nach 25 Jahren die Rückkehr in den Profifußball. Das Hinspiel in Berlin hatte der Meister der Regionalliga Nord mit 2:0 gewonnen.

Der VfB musste in seinem Lizenzierungsantrag für die 3. Liga unter anderem einen Ausweich-Spielort benennen, da das Oldenburger Marschweg-Stadion ohne Flutlicht und Rasenheizung nach den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes nicht drittliga-tauglich ist.

Sidkas Hoffnung ist, dass das Marschweg-Stadion bis zum Beginn der neuen Saison noch nachgerüstet werden kann und dass perspektivisch ein neues Stadion in Oldenburg gebaut wird. „Ich glaube, dass Oldenburg in Zukunft ein Fußball-Stadion braucht. Das war heute wieder ein ganz starker Beweis dafür“, sagte der frühere Bundesliga-Profi von Werder Bremen und Hertha BSC. Beim Aufstiegsspiel gegen den DDR-Rekordmeister BFC Dynamo war das Marschweg-Stadion mit 12.000 Zuschauern ausverkauft. dpa

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