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Tiersegnung vor dem Osnabrücker Dom

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Tiersegnung im Bistum Osnabrück
Diakon Carsten Lehmann segnet Hund Adiamo vor dem Dom. © Markus Hibbeler/dpa

Wasserscheu dürfen sie nicht sein: Haustiere jeglicher Größe werden in Osnabrück vor dem Dom gesegnet. Anlass ist das Gedenken an Franz von Assisi, der Schutzpatron der Tiere ist.

Osnabrück - Aus Anlass des Gedenktages an den Heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober haben Tierbesitzer am Samstag ihre Tiere vor dem Osnabrücker Dom segnen lassen. Der Begründer des Franziskanerordens gilt als Schutzpatron der Tiere. Etwa 40 bis 50 Menschen nahmen die Gelegenheit wahr und ließen zum großen Teil ihre Hunde vom Osnabrücker Diakon Carsten Lehmann mit etwas Wasser segnen. Die Vierbeiner reagierten zumeist gelassen auf das Prozedere - keiner wurde aggressiv. „Eine Tiersegnung ist auch für mich immer wieder etwas Besonderes“, sagte Lehmann. Viele Schaulustige beobachteten die Zeremonie, einige fotografierten.

Der 4. Oktober gilt auch als Welttierschutztag. In den vergangenen Jahren waren jeweils rund 30 Tiere dabei. Erste Tiersegnungen gab es schon im 17. Jahrhundert. Damals wurde Nutztieren der Segen Gottes gespendet. Vom Wohlergehen der Tiere hing auch das Überleben der Menschen ab. dpa

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