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Verdi: Mehr als 3000 Beschäftigte bei Warnstreiks

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Warnstreiks in Hannover
Eine Fahne mit der Aufschrift „ver.di“ weht vor dem Neuen Rathaus. © Mia Bucher/dpa

Mehrere Tausend Beschäftigte von Kitas, Jugendämtern und anderen Bereichen der sozialen Arbeit sind nach Gewerkschaftsangaben am Mittwoch dem Aufruf zum Warnstreik in Niedersaschen und Bremen gefolgt. Nach den Informationen aus allen Landesteilen gehe man derzeit von mehr als 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus, sagte Tobias Morchner, Sprecher des Verdi-Landesbezirks, am Vormittag.

Hannover - In Hannover seien als Konsequenz sämtliche städtischen Kindertagesstätten geschlossen, sagte Morchner. Diesen Schritt hatte die Landeshauptstadt bereits am Vortag als Reaktion auf die möglichen Warnstreiks angekündigt. „Zahlreiche Beschäftigte im Kita-Bereich sind gewerkschaftlich organisiert. Notgruppen können nicht angeboten werden“, hieß es in der Mitteilung. In Braunschweig blieben nach Angaben eines Stadtsprechers 7 von 33 Kitas geschlossen. Weitere Einrichtungen seien nur eingeschränkt geöffnet.

Für den Mittwoch wurden in mehreren Städten Versammlungen mit Hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern erwartet. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die rund 330.000 betroffenen Beschäftigten der Kommunen mehr Geld und attraktivere Bedingungen. Verdi-Chef Frank Werneke hatte länger anhaltende Warnstreiks für den Fall angekündigt, dass beim nächsten Verhandlungstermin Mitte Mai keinen Durchbruch bringt. Die dritte Verhandlungsrunde für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst findet am 16. und 17. Mai in Potsdam statt. dpa

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