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Verwaltungsgericht: Verbot von Rindertransport nach Marokko

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Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat in einem Eilentscheid das Verbot eines Rindertransports aus dem Landkreis Emsland nach Marokko bestätigt. Der Kreis Emsland hatte dem Transportunternehmen den für Anfang Oktober geplanten Transport von 448 Zuchtrindern aus den Gemeinde Messingen nach Benslimane in Marokko mit Verweis auf europarechtliche Vorgaben zur Beförderungsdauer untersagt.

Osnabrück - Diese Einschätzung bestätigte am Freitag das Verwaltungsgericht und lehnte den Eilantrag des Transporteurs ab, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte (Az. 6 B 78/21).

Die Beförderung der Tiere mit nur einem Fahrer je Lkw widerspreche dem Grundsatz aus europarechtlichen Vorgaben, die Beförderungsdauer so kurz wie möglich zu halten, entschied das Gericht. Ein Fahrer sei für den beantragten Transport nicht genug. Da das Unternehmen den Einsatz eines zweiten Fahrers je Lastwagen zuvor abgelehnt hatte, bestätigte das Gericht das vom Kreis beschlossene Transportverbot. Insgesamt sollte die Fahrt mit Ruhepausen fünf Tage und acht Stunden dauern. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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