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Wahlsieger machen sich an die Arbeit: Neue OBs und Landräte

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Claudia Johanna Kalisch
Claudia Johanna Kalisch schaut für ein Porträt in die Kamera. © Philipp Schulze/dpa/Archivbild

Die Kommunalwahl hat viele neue Politikerinnen und Politiker in Rathäuser und Kreisverwaltungen gebracht. Fünf Jahre dauert ihre Amtsperiode - falls Rechenfehler keine andere Rechtslage schaffen.

Hannover - Nach der Kommunalwahl in Niedersachsen im September treten viele neue Oberbürgermeister oder Landräte am Montag offiziell ihr Amt an. Die Region Hannover hat für Sonntagabend um 23.59 Uhr eine symbolische Schlüsselübergabe organisiert von Regionspräsident Hauke Jagau an seinen Nachfolger Steffen Krach (beide SPD). Der bisherige Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in der Senatskanzlei Berlin kann also Schlag Mitternacht loslegen.

Als zweite große Stadt in Niedersachsen nach Hannover bekommt Lüneburg ein grün geführtes Rathaus: Die neue Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch will sich für Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Ihr Vorgänger Ulrich Mägde (SPD) hatte 30 Jahre lang amtiert und war bei der Wahl aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

In der zweitgrößten Stadt des Landes, in Braunschweig, übernimmt Thorsten Kornblum (SPD) das Rathaus; in Osnabrück ist es die CDU-Politikerin Katharina Pötter. In Göttingen zieht Petra Broistedt (SPD) ins Rathaus ein. In Oldenburg wurde Jürgen Krogmann (SPD) wiedergewählt - was dort vorher noch nie einem OB gelungen ist.

Viele Wechsel gibt es auch an der Spitze der Landkreise. In 22 Kreisen wurde gewählt, 15 davon bekommen eine neue Landrätin oder einen neuen Landrat. Allerdings wurden nur im Kreis Gifhorn und im Heidekreis die Amtsinhaber abgewählt, anderswo hatten die bisherigen Chefs nicht mehr kandidiert. Neuer Landrat im Kreis Stade ist Kai Seefried, der bisherige Generalsekretär der CDU Niedersachsen.

Für diese Hauptverwaltungsbeamten gilt eine fünfjährige Amtsperiode. Ausnahme: OB Urte Schwerdtner (SPD) in Goslar und ihr Kollege Ingo Meyer (parteilos) in Hildesheim. Deren Städte hatten sich bei der Angleichung der Wahlperioden von Stadtparlamenten und OBs verrechnet. Laut Kommunalaufsicht im Innenministerium dürfen die beiden Stadtoberhäupter nun zehn Jahre bis Ende Oktober 2031 amtieren. dpa

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