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Weg frei für Leitl? Hannover 96 nach 2:0-Sieg fast gerettet

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Hannover 96 - Karlsruher SC
Fabio Kaufmann von Karlsruhe steht nach dem Abpfiff auf dem Feld. © Daniel Reinhardt/dpa

Hannover 96 ist fast am Ziel. Der 2:0-Sieg gegen Karlsruhe war umso bemerkenswerter, weil die Trainerfrage in den Tagen zuvor für große Unruhe gesorgt hatte.

Hannover - Hannover 96 hat den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga so gut wie sicher. Trotz der großen Unruhe um die geplante Verpflichtung des Wunschtrainers Stefan Leitl (SpVgg Greuther Fürth) gewannen die Niedersachsen am Freitagabend mit 2:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt jetzt neun Punkte. Absteigen können die Niedersachsen nur noch, wenn sie ihre beiden letzten Spiele gegen den Hamburger SV und FC Ingolstadt verlieren und der Tabellen-16. Dynamo Dresden noch drei Mal gewinnt.

Vor 13.700 Zuschauern erzielte Hendrik Weydandt in der 25. Minute per Kopf das 1:0. Maximilian Beier hätte schon kurz darauf auf 2:0 erhöhen können, als er allein auf den erstmals in der 2. Bundesliga eingesetzten KSC-Torwart Niklas Heeger zulief (27.). In der Nachspielzeit gelang dem 19-Jährigen doch noch der zweite Treffer (90.+3). Dabei spielte Hannover nach der Pause sehr passiv, die Karlsruher nutzten das jedoch nicht aus. Die besten Chancen für die Gäste hatten Tim Breithaupt (24.) und Fabian Schleusener (33.) ebenfalls schon in der ersten Halbzeit vergeben.

Nach diesem Erfolg haben die 96er nun endlich Planungssicherheit. Ihr Ziel ist, den Wechsel von Leitl noch an diesem Wochenende perfekt zu machen. Der auslaufende Vertrag mit dem noch amtierenden Trainer Christoph Dabrowski soll nicht verlängert werden. „Ich kann mich nur auf die Aufgaben mit der Mannschaft konzentrieren. Und das habe ich der Mannschaft auch vermittelt: Dass wir uns nur auf Fußball konzentrieren, alles andere ausblenden und heute einen großen Schritt Richtung Ziel machen“, sagte der 43-Jährige. dpa

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