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Welfen streiten vor Gericht um die Marienburg

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Schloss Marienburg
Blick auf das Schloss Marienburg inmitten herbstlich verfärbter Bäume. © Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Nach vier Monaten Aufschub im Streit um das Schloss Marienburg landet der Familienzwist der Welfen doch noch vor Gericht: Das Landgericht Hannover hat den Verhandlungstermin in dem Konflikt zwischen Ernst August Prinz von Hannover und seinem Sohn auf den 24. März (14.00 Uhr) gelegt.

Hannover - Die Anordnung des persönlichen Erscheinens von Vater und Sohn sei - anders als beim ursprünglichen Termin im vergangenen November - aber aufgehoben worden. Die zuständige Kammer halte eine persönliche Vernehmung „für nicht erforderlich“, teilte das Landgericht mit.

Das Oberhaupt der Welfen, der Ehemann von Prinzessin Caroline von Monaco, verlangt die Rückübereignung der Marienburg, des Hausguts Calenberg in der Gemeinde Pattensen-Schulenburg und des Fürstenhauses Herrenhausen in Hannover. Nach Angaben des Landgerichts stützt Ernst August Prinz von Hannover seinen Anspruch unter anderem auf den Widerruf einer Schenkung infolge „groben Undanks“, ungerechtfertigte Bereicherung und den Wegfall der Geschäftsgrundlage.

Ernst August Erbprinz von Hannover sagte, die Klage des Vaters sei „substanzlos und die darin enthaltenen Behauptungen sind falsch“. dpa

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