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Zukunftstag im Landtag: Was macht ein Ministerpräsident?

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Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen
Stephan Weil (M., SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, spricht. © Mia Bucher/dpa

Am Zukunftstag für Jungen und Mädchen hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern gesucht. Am Donnerstag begrüßte der Regierungschef die Jugendlichen, die den Schnuppertag als Gäste der SPD-Fraktion im Landtag in Hannover verbrachten. Nach Fragen an Weil wie „Welche Hobbys haben Sie?“ und „Was macht Ihnen am meisten Spaß an der Arbeit?“

Hannover - drehte der Ministerpräsident den Spieß um und befragte die Schüler. Unter anderem wollte der SPD-Politiker wissen, ob die Kinder eine Vorstellung davon haben, was er den ganzen Tag macht. Daraufhin meldete sich ein Kind und sagte: „Kaffee trinken“.

Um konkretere Vorstellungen von den Aufgaben eines Politikers zu vermitteln, hatte die SPD-Fraktion ein Planspiel vorbereitet. Es sollte zeigen, wie der demokratische Entscheidungsprozess funktioniert. Vom Verfassen eines Antrags, der anschließenden Diskussion in der Fraktion bis hin zur Beratung und Verabschiedung im Plenum: Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten sich laut SPD-Fraktion für einen Tag fühlen wie ein Landtagsmitglied.

An dem bundesweiten Aktionstag nahmen in ganz Niedersachsen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 teil. 2020 war der Zukunftstag wegen Corona ausgefallen, im vergangenen Jahr gab es fast ausschließlich digitale Angebote. Der Zukunftstag wird auch Girls' und Boys' Day genannt. Ursprünglich war das vorrangige Ziel, mehr Mädchen für Technik- und naturwissenschaftliche Berufe zu werben. Jungen sollten für Berufe gewonnen werden, in denen sie noch in der Minderheit sind, etwa in der Pflege oder als Erzieher in Kitas. dpa

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