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Zwei Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Seniorenheim

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Corona-Test
Eine medizinische Mitarbeiterin hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. © Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Wegen eines Corona-Ausbruchs in einem Seniorenheim in der Samtgemeinde Lühe hat der Landkreis Stade Hilfe der Bundeswehr angefordert. Zwei Frauen im Alter von 82 und 91 Jahren starben seit Sonntag, wie der Landrat am Mittwoch mitteilte. Aktuell seien 11 Bewohner und 13 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Der Kreis Stade stellte ein Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr.

Stade - „Mir war es wichtig, schnell zu reagieren, um in dieser für das Seniorenheim wirklich schwierigen Situation zeitnah weitere Unterstützung zu bekommen“, sagte Landrat Kai Seefried (CDU) laut einer Pressemitteilung.

Im vergangenen Jahr sei es zeitweise in vielen der insgesamt 28 Alten- und Pflegeheime im Landkreis Stade zu dramatischen Corona-Entwicklungen gekommen, hieß es weiter. Auch damals half die Bundeswehr mit „Pflegehilfstätigkeiten“ in den Heimen aus, weil das Personal überlastet und durch Erkrankungen oder Quarantäne ausgedünnt war. Allerdings seien inzwischen die meisten Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen doppelt geimpft, so auch die beiden Gestorbenen.

Auch im Landkreis Ammerland ist eine Pflegeeinrichtung stark betroffen. Aktuell handele es sich um 17 bestätigte Infektionen - 14 Bewohner und 3 Mitarbeiter, teilte der Kreis mit. dpa

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