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Bürgermeister aus Melitopol bei CDU-Wahlkampfauftakt in NRW

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Hendrik Wüst
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU)spricht mit der Presse. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Der Bürgermeister der ukrainischen Stadt Melitopol, Iwan Fedorow, und eine Delegation ukrainischer Parlamentarier sind am Samstag als Gäste des zentralen Wahlkampfauftakts der NRW-CDU zur Landtagswahl in Düsseldorf empfangen worden. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst sagte zur Begrüßung: „Viele Menschen in Deutschland haben an Ihrem Schicksal teilgenommen.“

Düsseldorf - Fedorow war Mitte März nach dem Einmarsch der russischen Armee im südukrainischen Melitopol entführt worden. Nach eigenen Angaben kam der 33-Jährige kurz danach im Rahmen eines Gefangenenaustausches frei.

Wüst sagte der Ukraine weitere Hilfe Nordrhein-Westfalens zu und wiederholte seinen Satz: „Jeder, der vor Putins Krieg in Ihrem Land flieht, ist bei uns in Nordrhein-Westfalen herzlich willkommen.“ In NRW haben nach Angaben des Flüchtlingsministeriums mehr als 120 000 Menschen aus der Ukraine Schutz gefunden. „Wir stehen an der Seite Ihres tapferen Volkes“, sagte Wüst, der Spitzenkandidat bei der Landtagswahl am 15. Mai ist.

Später waren auch Gespräche der ukrainischen Politiker im Landtag und ein Empfang durch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) geplant. Der Besuch in NRW ist Teil einer Reise durch Europa und zu den Institutionen der Europäischen Union. dpa

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