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CDU-Präsidiumsmitglied: Chancen auf Wahlsieg in NRW und Kiel

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CDU-Präsidiumsmitglied Caspary
Daniel Caspary spricht auf einem Landesparteitag der CDU in Baden-Württemberg. © Patrick Seeger/dpa/Archivbild

Das CDU-Präsidiumsmitglied Daniel Caspary sieht im Wahldesaster der Saar-CDU kein Vorzeichen für Niederlagen bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai. „Wir haben auch nach der Wahl gestern große Chancen, die beiden Landtagswahlen in den beiden anderen Bundesländern zu gewinnen. Da gelten ganz andere Themen und andere Regeln“, sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament am Montag vor Sitzungen der Spitzengremien seiner Partei in Berlin.

Berlin - Zuerst beriet das CDU-Präsidium, der engste Führungszirkel um Parteichef Friedrich Merz, über die Konsequenzen aus dem Debakel seiner Partei bei der Landtagswahl im Saarland am Sonntag. Anschließend wollte der größere Vorstand zusammenkommen. Der abgewählte Ministerpräsident Tobias Hans kam nicht persönlich zur Sitzung nach Berlin, sondern ließ sich per Videoübertragung dazuschalten. Offiziell wurden von der CDU dafür „reisetechnische Gründe“ genannt, da Hans am Nachmittag zu Gremiensitzungen der Landespartei in Saarbrücken sein musste. Hans hatte angekündigt, er werde auch über persönliche Konsequenzen aus der Niederlage sprechen.

Caspary sagte, der Wahlausgang im Saarland sei für die Union ein herber Schlag, er sei aber „vor allem gemacht aus landespolitischen Gründen und landespolitischen Themen“. Er ergänzte: „Wir hätten uns als Union einen besseren Start ins Jahr 2022 gewünscht. Aber wir werden bei den nächsten Landtagswahlen besser und anders abschneiden.“

Die CDU von Hans war auf 28,5 Prozent abgestürzt, nachdem sie vor fünf Jahren noch 40,7 Prozent geholt hatte. Die Christdemokraten hatten fast 23 Jahre lang ohne Unterbrechung die Regierungschefin oder den Regierungschef gestellt. dpa

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