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Frühlingshafte Temperaturen: 2021 war zu warm

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Regenwetter
Mit Gummistiefeln geht eine Frau über eine leicht überflutete Straße. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Vom Wetter 2021 in Nordrhein-Westfalen bleibt vor allem der Starkregen im Juli in Erinnerung, der zu der verheerenden Flutkatastrophe führte. Was die Temperaturen angeht, war es im Jahresschnitt zu warm. Auch an Silvester wird es ungewöhnlich mild.

Offenbach/Essen - Bis zu 16 Grad an Silvester: Der Jahreswechsel wird in Nordrhein-Westfalen geradezu frühlingshaft mild. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet im Verlauf des Freitags zeitweise etwas Regen, aber böigen Wind, der vereinzelt Sturmstärke erreichen kann. Auch in der Silvesternacht bleiben die Temperaturen mit Werten zwischen 5 und 10 Grad recht angenehm. Der Neujahrstag startet bewölkt, das Thermometer zeigt dann wieder bis zu 15 Grad.

Das Jahr 2021 war in NRW im Durchschnitt zu warm - und geprägt von außergewöhnlichen Wetterereignissen: Der Starkregen im Juli führte zu der verheerenden Flutkatastrophe, die ganze Landstriche verwüstete. Von der Kölner Bucht bis zur Eifel fielen allein am 14. Juli Rekordmengen von über 100 Litern Regen pro Quadratmeter, wie der DWD am Donnerstag in seiner Jahresbilanz mitteilte. Der höchste Tagesniederschlag wurde an der DWD-Station Wipperfürth-Gardeweg mit 162,4 Litern pro Quadratmeter gemessen.

Die Niederschlagsmenge für ganz NRW lag in diesem Jahr mit durchschnittlich 860 Litern je Quadratmeter leicht unter dem Mittel der Referenzperiode von 1961 bis 1990 (875 Liter).

Die Durchschnittstemperatur betrug 9,7 Grad und war damit erneut höher als der Referenzwert (9,0 Grad). Im Februar fielen die Temperaturen stellenweise auf unter minus 20 Grad. Auf den frostreichsten April seit Messbeginn folgte der zweitwärmste Juni. Die Sonne schien in NRW insgesamt 1500 Stunden und damit im Ländervergleich eher selten. Die Zahlen sind Mittelwerte aller DWD-Messstationen im jeweiligen Bundesland. dpa

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