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Gesundheitsministerium: Impfstoff für Booster ausreichend

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Corona-Impfung
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. © Gregor Fischer/dpa/Symbolbild

Sogenannte Booster-Impfungen für einen besseren Schutz gegen Coronainfektionen scheitern nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministeriums nicht an mangelnden Dosen. „Eine Knappheit an Impfstoff besteht nach unseren Kenntnissen derzeit nicht“, stellte eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf fest.

Düsseldorf - Laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut stünden zunächst allerdings Ältere und Vorerkrankte im Fokus der Auffrisch-Impfungen, da hier das Risiko schwerer Krankheitsverläufe am höchsten sei. „Sofern darüber hinaus personelle Ressourcen vorhanden sind, um weiteren Personen eine Auffrischungsimpfung zukommen zu lassen, ist dies nach ärztlichem Ermessen möglich“, teilte das Ministerium mit. Booster-Impfungen sollten grundsätzlich frühestens sechs Monate nach der Zweitimpfung erfolgen, im Falle von Johnson & Johnson vier Wochen nach der Impfung.

Am Donnerstag beriet die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) über einen gemeinsamen Corona-Kurs. Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält mehr Auffrischungsimpfungen grundsätzlich für nötig, um schon länger zurückliegende Impfungen zu verstärken. Die GMK hatte sich bereits Anfang September dafür ausgesprochen, dass auch über 60-Jährige nach Beratung eine Auffrischungsimpfung erhalten sollen, wenn die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt. dpa

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