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Kölns OB Reker für Impfpflicht bei stagnierender Quote

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Henriette Reker
Oberbürgermeisterin Henriette Reker. © Oliver Berg/dpa/Archivbild

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hält bei weiter stagnierender Impfbereitschaft eine Impfpflicht für angezeigt. „Ich fürchte, dass wenn wir bis Weihnachten keinen richtigen Schub bei der Impfquote haben, werden wir über eine Impfpflicht für alle diskutieren müssen. Es kann ja jetzt nicht auf Dauer so weitergehen mit den Einschränkungen in unserem Leben“, sagte das Oberhaupt der Millionenstadt der Zeitung „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Köln - Bereits im September hatte sich die Oberbürgermeisterin für eine Impfpflicht für das Gesundheitswesen ausgesprochen.

Die Stadt hatte zuletzt angesichts stark gestiegener Corona-Zahlen die Regeln für den Karnevalsauftakt am 11.11. noch einmal verschärft: Öffentliche Feiern dürfen nur von Geimpften und Genesenen besucht werden. Unabhängig von diesen Maßnahmen zum Sessionsauftakt könne sich Reker auch „2G plus“ vorstellen, meldete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter, also eine Regel, nach der Geimpfte und Genesene nur mit negativem Testergebnis etwa Veranstaltungen besuchen dürfen. „2G“ bezeichnete sie demanch als „letzten Schritt vor einer Impfpflicht“. dpa

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