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Mutmaßliche Zigarettenschmuggler: 19 Millionen Schaden

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Eine Bande von Zigarettenschmugglern soll einen Steuerschaden von fast 19 Millionen Euro verursacht haben. Seit Dienstag müssen sich fünf Männer deswegen vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.

Düsseldorf - Sie sollen Millionen Zigaretten aus Osteuropa nach Deutschland geschmuggelt haben. Laut Anklage waren die unversteuerten Glimmstängel in Holzlieferungen versteckt und für den Weiterverkauf nach Belgien und Großbritannien vorgesehen.

Die fünf Angeklagten im Alter zwischen 40 und 54 Jahren haben sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Ob sich das im Lauf des Verfahrens ändert, ließen ihre Verteidiger am Dienstag offen.

Wie es aus Justizkreisen hieß, waren die Ermittlungen durch einen anonymen Hinweis 2019 ins Rollen gekommen. Am 10. November vergangenen Jahres waren bei einem Zugriff in Bielefeld dann in einem polnischen Lastwagen 3,5 Millionen Zigaretten gefunden worden.

Bis Ende April kommenden Jahres sind bisher insgesamt 39 Verhandlungstage angesetzt. Der Vorsitzende Richter regte ein Rechtsgespräch an. dpa

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