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Reul: Sicherheitsbehörden auf Omikron-Welle vorbereitet

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Herbert Reul
Innenminister Herbert Reul spricht. © Malte Krudewig/dpa/Archivbild

Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungswesen wären bei mehrwöchigen erheblichen Personalausfällen durch die Omikron-Virusvariante auf Unterstützung angewiesen. Möglich wäre das zum Beispiel durch Beschäftigte des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen, erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Düsseldorf - In einem schriftlichen Bericht für die Sitzung des Innenausschusses am Donnerstag versicherte er, die Sicherheits- und Rettungsbehörden in NRW seien auf eine mögliche explosionsartige Ausbreitung der Omikron-Variante vorbereitet. „In sämtlichen Bereichen und Sektoren liegen geeignete Pandemieplanungen vor“, antwortete er auf Anfrage der SPD-Fraktion. Die Pläne würden fortlaufend nachjustiert. Die Polizeibehörden hätten sich mit Priorisierungen, Schichtmodellen und behördenübergreifendem Personalausgleich gewappnet.

In der weit überwiegenden Anzahl der Sektoren, Branchen und Unternehmen wäre Unterstützung von außen wegen der speziellen Anforderungen „keine zielführende Lösung“, im Ernstfall, erklärte Reul. Für das Innenministerium und die Bezirksregierungen sei davon auszugehen, dass sie auch bei einem Personalausfall von 30 Prozent über einen Zeitraum von zwei bis fünf Wochen dienstfähig blieben. dpa

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