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Richter rechnen: Weitere Plätze für Erstsemester in Medizin

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Justitia
Vor dem Landgericht in Ulm hält eine Statue der Justitia eine Waagschale. © Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Die RWTH in Aachen hat sich bei der Berechnung von Kapazitäten vertan und muss zum Wintersemester 2022/23 sechs zusätzliche Studienplätze im Fach Medizin anbieten. Das hat das Verwaltungsgericht am Montag in Aachen mitgeteilt. Erfolgreich geklagt hatten Bewerber um einen Medizinstudienplatz, die im zentralen Vergabeverfahren leer ausgegangen waren.

Aachen - Da für jedes Studienjahr die Kapazität neu ermittelt wird, rechneten die Richter auch diesmal nach. Sie fanden heraus, dass die Uni bei zwei Personalstellen zu Unrecht Verwaltungsaufgaben zur Minderung der Lehrverpflichtung einbezogen hatte. Das führte zu sechs zusätzlichen Studienplätzen.

Statt 282 können 288 junge Leute ihr Medizinstudium beginnen. Für die sechs zusätzlichen Plätze gibt es 30 Antragsteller. Unter ihnen muss die Uni losen. Das Gericht teilte auch mit, dass die RWTH ansonsten seit dem Wintersemester 2003/04 immer richtig gerechnet hatte. Die fehlerhafte Kalkulation betrifft das Wintersemester 2021/22. Die Plätze werden aber dem Jahrgang 2022/23 zugeschlagen. dpa

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