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Verband: Verständnis für Homeoffice wegen Unwetters in NRW

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Homeoffice
Ein Mann sitzt Zuhause am Esstisch und arbeitet. © Finn Winkler/dpa/Symbolbild

Arbeitnehmer, die am Donnerstag wegen der Unwetterwarnung für Teile von NRW von zu Hause aus arbeiten wollen, können dabei auf Verständnis von ihren Chefs hoffen. „Die überwiegende Anzahl der Unternehmen wird von den Mitarbeitenden nicht verlangen, am Donnerstag zur Arbeit zu erscheinen und dennoch den Lohn für den Tag zahlen“, sagte das Vorstandsmitglied des Verbandes für Fach- und Führungskräfte (DFK), Nils Schmidt, am Mittwoch in Essen.

Essen - „Wir sehen in derlei Extremsituationen die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers an erster Stelle.“ Allerdings sollten die Beschäftigten nicht einfach zu Hause bleiben, sondern rechtzeitig im Unternehmen Bescheid sagen und nachfragen. Die meisten Beschäftigten hätten ja inzwischen die technischen Möglichkeiten für Arbeit im Homeoffice.

Rein rechtlich liege das sogenannte Wegerisiko beim Arbeitnehmer. Drohten Behinderungen im Straßen- und Zugverkehr, müssten Beschäftigte entsprechend eher losfahren. Erschienen sie nicht im Betrieb, bestehe grundsätzlich auch kein Anspruch auf Arbeitslohn, so der Verband. Der Essener Verband vertritt rund 20.000 Führungskräfte des mittleren und höheren Managements in Deutschland. dpa

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