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Verkehrsministerin besucht Mobilitätsprojekte

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NRW-Verkehrsministerin besucht Mobilitätsprojekte
Ina Brandes (CDU), Verkehrsministerin von Nordrhein-Westfalen, besichtigt das Linien-E-Carsharing am Bahnhof Borgholzhausen. © Friso Gentsch/dpa

Mehr Menschen müssen nach Meinung der nordrhein-westfälischen Verkehrsministerin Ina Brandes verlässlich und bezahlbar Bus und Bahn nutzen können. Um das zu erreichen, sollen laut der CDU-Politikerin besonders auf dem Land die Angebote auch mit Hilfe der Digitalisierung stärker vernetzt werden. Das sagte Brandes am Dienstag bei einem Besuch in Ostwestfalen/Lippe, wo sich die Ministerin vier Mobilitätsprojekte anschaute.

Borgholzhausen - In Borgholzhausen im Kreis Gütersloh eröffnete Brandes das Projekt Linien-E-Carsharing. Ankommende Bahnfahrer könnten mit Elektroautos weiter in die angrenzenden Ortsteile fahren und bezahlen dafür lediglich den Preis, der einem Bus- oder Bahnticket entspricht. Nach Angaben des Anbieters ist das in dieser Form in Deutschland einzigartig.

„Den Bahnhof Borgholzhausen zu einem Zentrum neuer Mobilität für die Stadt auszubauen und die Ortsteile durch Car-Sharing zum Nahverkehrstarif miteinander zu verbinden, ist der richtige Weg“, sagte Brandes laut Mitteilung. Das Land fördert das Vorhaben mit mehr als einer Million Euro. Brandes informierte sich über drei weitere Projekte, darunter MonoCab OLW, bei dem in Zukunft auf einer eingleisigen Strecke autonom fahrende Kabinen in beide Richtungen rollen und auf Abruf buchbar sein sollen. dpa

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