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Wüst: Soldaten sollen sich nicht entmutigen lassen

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Hendrik Wüst (CDU)
Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht während einer Pressekonferenz. © Marius Becker/dpa/Archivbild

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat Bundeswehrsoldaten ermuntert, sich von kritischen Stimmen nicht entmutigen zu lassen. Zu oft begegne die Gesellschaft der Bundeswehr allenfalls „mit freundlichem Desinteresse“, sagte Wüst am Freitag in Bonn bei einem feierlichen Gelöbnis anlässlich des 66. Gründungsjahres der Bundeswehr.

Bonn - Doch die große Mehrheit der Bevölkerung stehe hinter ihr. „Deshalb lassen Sie sich von Kritik nicht verunsichern, lassen Sie sich von Anfeindungen nicht kirre machen. Sie können stolz darauf sein, in der Bundeswehr Dienst zu leisten.“

Neue Bedrohungen wie hybride Kriegsführung oder Cyber-Attacken brächten auch große Veränderungen für die Bundeswehr mit sich. „Es liegt in der Verantwortung der Politik, Ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihren Dienst zu schaffen - sei es mit Blick auf Material, Ausrüstung oder personelle Kapazitäten“, sagte Wüst. „Deshalb muss der Politik klar sein: Sicherheit gibt es nicht umsonst.“

Bei der feierlichen Veranstaltung vor der Villa Hammerschmidt legten 50 Soldatinnen und Soldaten des ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxter und des ABC-Abwehrbataillon 750 aus Bruchsal ihr Gelöbnis ab. Der 12. November gilt seit 1955 als „Geburtstag der Bundeswehr“ und ist zugleich der Geburtstag des preußischen Generalleutnants Gerhard von Scharnhorst (1755 - 1813), der zu den Leitfiguren im Traditionsverständnis der Bundeswehr gehört. dpa

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