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Corona: Erneut mehr als 250.000 Neuinfektionen - RKI sieht „Gipfel der Corona-Welle erreicht“

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Von: Christina Denk, Jennifer Lanzinger

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Die Corona-Pandemie verliert auch Ende März noch nicht an Schwung in Deutschland. Doch das RKI sieht den Höhepunkt der Welle erreicht. Der News-Ticker.

Update vom 1. April, 6.42 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 1586,4 an (Vortag: 1625,1). Zum Vergleich: Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1756,4 (Vormonat: 1213,0).

Corona-Zahlen in Deutschland

Bei den Werten ist aber zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Corona in Deutschland: Klinikwert bleibt gleich

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 7,21 an (Mittwoch: ebenfalls 7,21). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 16.754.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 129.695.

RKI sieht „Gipfel der Corona-Welle erreicht“

Update vom 31. März, 22.07 Uhr: Das RKI sieht den Gipfel der Corona-Welle als „wahrscheinlich erreicht“ an (siehe Update vom 31. März, 20.40 Uhr). In seinem Wochenbericht schildert das Institut die aktuelle Lage auch mit Differenzierung der Altersgruppen. Rückläufig sei die Inzidenz im Wochenvergleich bei Jüngeren zwischen 15 und 34 Jahren, jedoch steigend bei Älteren zwischen 60 und 85 Jahren. Auch die Zahl der aktiven Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen nahm leicht zu.

Insbesondere Risikogruppen und hochaltrige Menschen ab 70 Jahren rief das RKI erneut dazu auf, sich mit der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen zweiten Auffrischimpfung vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Darüber hinaus bleibt „die Anzahl der mit Omikron assoziierten Todesfälle im Verhältnis zu den Neuinfektionen bisher auf einem niedrigeren Niveau als in den früheren Wellen, ist aber absolut gesehen mit täglich etwa 200 Todesfällen weiterhin erheblich“, heißt es im Bericht.

Corona in Deutschland: RKI sieht Gipfel der Corona-Welle „wahrscheinlich erreicht“

Update vom 31. März, 20.40 Uhr:  Die derzeitige Corona-Infektionswelle könnte nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts nun auf ihrem Höhepunkt sein. „Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht, der Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch“, schreibt das Institut in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. Möglicherweise sei der Gipfel auch bereits überschritten. Zu der Einschätzung kommt das RKI wegen eines leichten Rückgangs der Fallzahlen im Wochenvergleich.

Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht, der Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch.

Robert-Koch-Institut

Der seit Wochen wachsende Anteil des Omikron-Subtyps BA.2 in einer Stichprobe ist dem Bericht zufolge weiter angestiegen: nach den jüngsten verfügbaren Daten für vorletzte Woche auf rund 81 Prozent (Woche zuvor: rund 73 Prozent). BA.2 gilt als besser übertragbar als der Subtyp von Omikron, der zuvor vorherrschte.

Corona in Deutschland: Keine Hotspot-Regelung für Berlin

Update vom 31. März, 19.12 Uhr: Zum 2. April sollen die meisten Corona-Maßnahmen in Deutschland fallen. In Berlin wird es davon wohl auch keine Ausnahme geben. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey sieht keine Möglichkeit, Berlin in der andauernden Corona-Pandemie zum sogenannten Hotspot zu erklären. Eine entsprechende Entscheidung des Abgeordnetenhauses wäre die Voraussetzung für weitere Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht oder Zugangsregeln.

Die Einschätzung für die Hauptstadt laute, dass dort die im Bundes-Infnektionsschutzgesetz genannten Bedingungen nicht erfüllt seien. Berlin habe trotz einer 1000er-Inzidenz keine schwersten Krankheitsverläufe bei Corona-Patienten. „Und wir haben keine Überlastung unserer Krankenhäuser“, so Giffey.

Corona in Deutschland: Stiko spricht neue Empfehlung zu russischem Impfstoff aus

Update vom 31. März, 17.23 Uhr: Die Stiko hat eine neue Empfehlung für Corona-Impfstoffe ausgesprochen, die in der EU nicht zugelassen sind. Nach Angaben des Expertengremiums sollen Geimpfte nach einer abgeschlossenen Grundimmunisierung nach einer mindestens dreimonatigen Wartezeit noch einmal mit einem der in der EU zugelassenen mRNA-Impfstoffe immunisiert werden. Gleiches gilt für den Fall, dass sie bereits eine weitere Auffrischungsimpfung mit einem dieser Präparate erhielten. Bei einer nicht vollständigen Grundimmunisierung wird die Immunisierungsserie mit den in der EU zugelassenen Impfstoffen komplett neu gestartet.

Die Stiko-Empfehlung bezog sich konkret auf den russischen Sputnik-Impfstoff, die chinesischen Präparate CoronaVac und Covilo und den Wirkstoff Covaxin des indischen Pharmaherstellers Bharat Biotech.  Aktuelle Daten zeigten, dass eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Wirkstoff nach einer derartigen Grundimmunisierung mit dem indischen und chinesischen Vakzin „einen guten Schutz“ biete. Für den russischen Sputnik-Vektorimpfstoff fehlten solche Daten, von einer ähnlichen Wirksamkeit sei jedoch auszugehen.

Die Stiko hat eine Empfehlung für Menschen mit Sputnik-V-Impfung ausgesprochen. Sie sollen mit in der EU zugelassenen Vakzinen nachgeimpft werden.
Die Stiko hat eine Empfehlung für Menschen mit Sputnik-V-Impfung ausgesprochen. Sie sollen mit in der EU zugelassenen Vakzinen nachgeimpft werden. © Zoltan Mathe/dpa

Corona in Deutschland: Thüringen scheitert bei Hotspot-Regelung

Update vom 31. März, 16.48 Uhr: In Thüringen wird in vielen Bereichen die Maske zum 2. April fallen. Der Vorschlag unter anderem von Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Maßnahmen mithilfe der Hotspot-Regelung bis zum 8. Mai beizubehalten, scheiterte bei einem Abstimmungsmarathon im Parlament. Gesundheitsministerin Heike Werner bedauerte die Entscheidung des Parlaments. „Für viele Menschen besteht dadurch ein geringerer Schutz. Ich sehe eine größere Gefährdung“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro Woche und 100 000 Einwohner lag am Donnerstag nach Angaben des RKI im Freistaat bei 1937,3

Update vom 31. März, 15.42 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat im Landtag für eine Verlängerung der bestehenden Corona-Regeln über den 2. April hinaus geworben. „Es ist eine Reststruktur an Abwehrmechanismen nötig. Dafür brauchen wir die Ermächtigung des Landtags, dass Thüringen ein Hotspot ist“, sagte Ramelow am Donnerstag im Parlament in Erfurt. Es sei angesichts der hohen Infektionszahlen wichtig, einen Basisschutz aufrechtzuerhalten.

Es ist eine Reststruktur an Abwehrmechanismen nötig. Dafür brauchen wir die Ermächtigung des Landtags, dass Thüringen ein Hotspot ist.

Bodo Ramelow (Ministerpräsident Thüringen)

Der Landtag beschäftigt sich in der Sondersitzung mit der Frage, ob die Maskenpflicht in Schulen und im Einzelhandel sowie die Zugangsbeschränkungen in der Gastronomie weiterhin gelten sollen. Dazu müsste sich das Parlament auf eine Hotspot-Regelung verständigen, die von Ramelows rot-rot-grüner Minderheitskoalition beantragt wurde. Ganz Hamburg wurde bereits zum Hotspot erklärt (siehe Update vom 30. März, 17.14 Uhr)

Corona in Deutschland: Grünen-Politiker warnt vor Wegfall der Maßnahmen

Update vom 31. März, 12.25 Uhr: Angesichts des geplanten Wegfalls vieler Corona-Maßnahmen warnt der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen vor einem Verschleppen der Omikron-Welle. Man müsse befürchten, dass die Ansteckung vieler Menschen durch das Ende der Maßnahmen beschleunigt werde, sagte er am Donnerstag im RTL/ntv-Frühstart. „Weil dann einfach das Virus es deutlich einfacher hat, sich auszubreiten.“ Auch die Osterferien könnten das Infektionsgeschehen noch einmal anfachen. „Und in Kombination kann das schon bedeuten, dass wir damit diese Welle noch mal etwas verlängern, etwas mehr verschleppen.“

Dahmen warnte demnach: Es müssten weiterhin viele Menschen ins Krankenhaus und würden auch sterben. „Der Preis ist also auch bei einer milderen Omikron-Variante nach wie vor viel zu hoch.“

Update vom 31. März, 11.55 Uhr: Die aktuelle Corona-Welle überrollt noch immer Deutschland, täglich infizieren sich mehr als 200.000 Menschen. Hilft die Impfung auch gegen den Omikron-Subtyp BA.2?

Corona in Deutschland: RKI meldet weiter hohe Zahlen

Update vom 31. März, 6.25 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI innerhalb eines Tages 274.901 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein deutlicher Rückgang: damals waren es 318.387 Ansteckungen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt niedriger als am Vortag. Das RKI gab den Wert mit 1625,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1663,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1752,0 (Vormonat: 1171,9).

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 279 Todesfälle verzeichnet. Die Hospitalisierungs-Inzidenz gab das RKI am Mittwoch mit 7,21 an (Dienstag: 7,07). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test erfasst, die eine andere Haupterkrankung haben.

Ein Mitarbeiter testet einen Mann an einer Corona-Teststation.
Die Zahl der positiven Corona-Tests bleibt weiterhin hoch. (Archivbild) © Marcus Brandt/dpa

Corona in Deutschland: Virologe zerlegt Schnelltest-Studie des PEI

Update vom 30. März, 22.55 Uhr: Der Münchner Virologe Oliver Keppler kritisiert das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) scharf. In einer Analyse zu einem Testbericht für Coronavirus-Schnelltests warf er dem Institut vor, wissenschaftlichen Standards nicht zu genügen.

„Die vielen Alltagsberichte von mehrfach falsch-negativen Antigenschnelltests selbst bei symptomatischen Menschen, bei denen dann erst Tage später per PCR Covid-19 diagnostiziert wird, sollten uns allen zu denken geben“, sagte Keppler.

Corona in Deutschland: Biontech macht Milliardengewinn durch Impfstoff

Update vom 30. März, 18.41 Uhr: Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat durch Impfstoffe gegen das Coronavirus im Jahr 2021 einen Milliardengewinn gemacht. Der Nettogewinn für das Geschäftsjahr 2021 belief sich auf knapp 10,3 Milliarden Euro, wie Biontech am Mittwoch mitteilte, der Umsatz lag bei knapp 19 Milliarden Euro. Rund. 2,6 Milliarden Dosen des Corona-Impfstoffs Comirnaty von Biontech und dem US-Partner Pfizer wurden demnach im Jahr 2021 in mehr als 165 Länder und Regionen weltweit geliefert. Biontech-Finanzchef Jens Holstein betonte, dass die Gewinne Investitionen möglich machen würden. Im Jahr 2022 seien zwischen 1,4 Milliarden Euro und 1,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung eingeplant, des Weiteren gebe es Dividenden an Aktionäre sowie Aktienrückkaufprogramme.

Corona in Deutschland: Kommen Änderungen für Quarantäne- und Isolationsregeln?

Update vom 30. März, 17.39 Uhr: Die Corona-Regeln fallen in den meisten Bundesländern ab dem 3. April weg. Die Quarantäne-Regeln bleiben jedoch vorerst bestehen - noch. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte erneut Vorschläge zur erneuten Änderung der Quarantäne und Isolations-Regeln für nächste Woche an. In der jetzigen Omikron-Welle mit den vielen Infektionen gehe es darum, dies pragmatisch zu lösen.

Corona in Deutschland: Ganz Hamburg jetzt Hotspot

Update vom 30. März, 17.14 Uhr: Die Hamburgische Bürgerschaft hat die Hansestadt zum Corona-Hotspot erklärt. Ein entsprechender Antrag der rot-grünen Regierungsmehrheit wurde am Mittwoch mit Unterstützung der Linken angenommen. In Innenräumen und im Einzelhandel gilt in den kommenden vier Wochen weiter die Maskenpflicht.

Neben der Maskenpflicht wird auch die 2G-plus-Regel für Geimpfte oder Genesene mit zusätzlichem negativen Test bei Tanzveranstaltungen beibehalten - getanzt werden darf unter 2G plus aber weiter maskenlos. In den Schulen soll die Maskenpflicht generell weiter gelten - allerdings sollen Schüler und Lehrer die Masken an ihren Arbeitsplätzen ab Montag im Unterricht abnehmen dürfen. Neben Hamburg will bisher nur noch Mecklenburg-Vorpommern die Hotspot-Regel für das ganze Bundesland bis Ende April umsetzen.

Metropole im Norden Deutschlands: die Millionenstadt Hamburg.
Metropole im Norden Deutschlands: die Millionenstadt Hamburg. © IMAGO / Hoch Zwei Stock

Corona: Hospitalisierungsinzidenz steigt weiter

Update vom 30. März, 16.44 Uhr: Die Hospitalisierungsinzidenz liegt jetzt bei 7,21 (Dienstag: 7,07). Das teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem jüngsten Situationsbericht vom 30. März mit. Das RKI weist jedoch darauf hin, dass Krankenhauseinweisungen verzögert gemeldet werden. Die tatsächliche Hospitalisierungsinzidenz schätzt das Berliner Institut deutlich höher ein.

Corona-Ausbruch auf „Mein Schiff 5“ - Urlauber auf Mallorca in Quarantäne

Update vom 30. März, 14.03 Uhr: Corona-Ausbruch an Bord von Kreuzfahrtreisen: Wie die Reederei TUI Cruises bestätigte, wurden Passagiere „Mein Schiff 5“ am Sonntag (27. März) in ein Hotel auf Mallorca in Quarantäne gebracht. Genaue Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Wie die Mallorca Zeitung berichtet, hätten sich zeitweise 60 überwiegend deutsche Urlauber mit Corona angesteckt. Das Kreuzfahrtschiff mit Platz für 2.000 Passagiere war von Palma aus zu einer Rundreise im Mittelmeer über Marseille, Barcelona, Alicante und Cartagena aufgebrochen und am Sonntag in Mallorca angekommen. Nach Angaben von TUI handelte es sich bei dem Corona-Ausbruch um einen Einzelfall.

In Spanien gilt seit diesem Montag (28. März) keine Quarantäne-Pflicht mehr. Auch positiv Getestete unter 60 Jahren, die nicht zu einer Risikogruppe gehören, dürfen die Quarantäne verlassen, wenn keine schweren Krankheitssymptome vorliegen. Die deutsche Urlauberin habe noch Symptome und sich nicht gesund gefühlt, berichtet Mallorca Zeitung. „Ich hätte kein gutes Gefühl dabei, mich jetzt in den Flieger zu setzen“, erzählte die Betroffene. Die Lage im Hotel sei demnach sehr unerfreulich. Essen würde vor die Tür gestellt und müsse in der Mikrowelle warmgemacht werden.

Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 5“ fährt am 15.07.2016 kurz vor seiner Taufe auf der Trave in Lübeck-Travemünde.
Das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 5“ fährt am 15.07.2016 kurz vor seiner Taufe auf der Trave in Lübeck-Travemünde. © Markus Scholz/dpa

Update vom 30. März, 14 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wirbt für den zweiten Booster. Angesichts der hohen Infektionszahlen hat sich Lauterbach auch für eine vierte Corona-Impfung für alle über 60 Jahren ausgesprochen. Müssen wir uns jetzt immer wieder boostern lassen?

Berlin: Wichtige Kulturinstitutionen wollen an Maskenpflicht festhalten

Update vom 30. März, 13.42 Uhr: Ab Montag (2. April) fällt die bundesweite Maskenpflicht in weiten Teilen Deutschlands weg. Geschäfte oder Kultureinrichtungen können die Maskenpflicht mit Verweis auf die Hausordnung durchsetzen. So wollen wichtige Kulturinstitutionen in Berlin auch nach dem Wegfall der meisten Corona-Regelungen an einer Maskenpflicht festhalten. Das bestätigten führende Theater und Opernhäuser der Hauptstadt am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Gelten soll dann etwa in den drei großen Häusern Staatsoper Unter den Linden, Deutsche Oper und Komische Oper nicht nur eine Empfehlung, sondern eine Pflicht zum Tragen von Masken sowohl in den Foyers als auch am Platz. Auch das Deutsche Theater, Berliner Ensemble und die Volksbühne wollen entsprechend agieren.  Auch beim Deutschen Historischen Museum und im Humboldt Forum ist eine Maskenpflicht weiter vorgesehen, andere Museen sind noch in der Abstimmung. Eine allgemeine Empfehlung vonseiten der Berliner Kulturverwaltung wird für diesen Donnerstag erwartet.

Corona-Lage auf den Intensivstationen: Zahl der Intensivpatienten weiter über 2.000

Update vom 30. März, 11.12 Uhr: Auf den Intensivstationen in Deutschland werden derzeit 2.279 Patienten mit einer Coronavirus-Infektion behandelt, davon müssen 874 künstlich beatmet werden. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters am Mittwoch (Stand: 11.05 Uhr) hervor. Die Zahl der Covid-19-Patienten liegt seit Wochen über 2.000 und geht kaum zurück. Die Altersgruppe der über 80-Jährigen nimmt seit März zu und liegt derzeit bei 23,8 Prozent. Am höchsten ist der Anteil mit 27,2 Prozent in der Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen. In der Altersgruppe der über 60-bis 69-Jährigen sind es 25,2 Prozent.

Bundesweite Inzidenz sinkt auf 1663

Erstmeldung vom 30. März 2022

Berlin - Die Corona-Pandemie hat in Deutschland in den vergangenen Wochen noch einmal ordentlich an Fahrt aufgenommen. Noch immer infizieren sich pro Tag mehr als 250.000 Menschen. Während die Corona-Maßnahmen vielerorts gelockert werden, verzeichnet das RKI fast 350 Todesfälle an einem Tag.

Corona: RKI meldet aktuelle Zahlen - Hospitalisierungsinzidenz zieht weiter ungebremst an

Wie das Robert Koch-Institut am Mittwoch meldet, ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz etwas gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1663,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1703,3 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1734,2 (Vormonat: 1171,9).

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt währenddessen ungebrochen hoch. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 268.477 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 283.732 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

RKI zählt fast 350 Todesfälle an einem Tag - Corona-Hospitalisierungsinzidenz überschreitet Marke von 7

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 348 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 329 Todesfälle. Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 7,07 an (Montag: 6,94). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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