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Armbrust-Mordprozess: 52-Jähriger bekommt lebenslang

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Justitia
Eine Figur der blinden Justitia. © Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Gut ein Jahr nach dem Beginn des sogenannten Armbrust-Mordprozesses in Frankenthal ist der Angeklagte am Mittwoch zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Außerdem wurde die besondere Schwere seiner Schuld festgestellt, damit ist eine Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der 52-Jährige im Februar 2021 auf einen Mann in Waldsee (Rhein-Pfalz-Kreis) zunächst zwei Schüsse mit einer Armbrust abgab und ihn danach erdrosselte.

Frankenthal - Nach dem Urteil des Gerichts handelte es sich um einen heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen. Es habe einen geringfügigen Streit zwischen den beiden Männern gegeben, der Täter habe sich von dem späteren Opfer gedemütigt gefühlt. Das Opfer sei arg- und wehrlos gewesen sein, als der Mann aus Dirmstein (Kreis Bad Dürkheim) in dessen Büroräumlichkeiten eindrang. Nach der Armbrust-Attacke sei das Opfer schwer verletzt gewesen, hieß es.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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