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Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz erneut gestiegen

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Corona-Tests
Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

In Rheinland-Pfalz ist die Corona-Inzidenz weiter gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag nach Angaben des Landesuntersuchungsamts vom Donnerstag bei 161,6 (14.10 Uhr; ohne Angehörige der US-Streitkräfte). Am Mittwoch hatte sie bei 159,3 gelegen, vor einer Woche bei 104,1.

Mainz - Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausaufnahmen von Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen - sank von 3,5 auf 3,3. Von den Betten auf Intensivstationen waren 5,93 Prozent mit Covid-19-Kranken belegt - mehr als am Vortag (5,62). Bei den Werten handelt es sich um die drei Leitindikatoren zur Beurteilung der aktuellen Entwicklung der Pandemie.

Wie das Landesuntersuchungsamt weiter mitteilte, registrierten die rheinland-pfälzischen Gesundheitsbehörden binnen eines Tages 1450 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Im Zusammenhang mit dem Virus wurden 13 weitere Todesfälle gemeldet. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wurde erneut im Landkreis Germersheim (359,7) registriert - am niedrigsten war der Wert in Trier (87,6).

Unterdessen forderten mehrere Kommunen aufgrund der aktuell hohen Fallzahlen Betroffene zur Eigeninitiative auf. So wies das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz, das auch für die Städte Pirmasens und Zweibrücken zuständig ist, darauf hin, dass positiv Getestete ihre engen Kontaktpersonen selbst über den Status informieren sollten. Gleiches gelte für Landau und den Kreis Südliche Weinstraße. Corona-Positiven übersende das Gesundheitsamt dazu ein Schreiben, das diese an Familie, Freunde, Nachbarn oder Andere weitergeben sollen, mit denen sie in engem Kontakt standen, hieß es. dpa

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