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Dreyer begrüßt Sternsinger: Blick auf Kinder in Ruanda

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Ministerpräsidentin Dreyer empfängt Sternsinger
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) empfängt vor ihrem Büro in der Staatskanzlei Sternsinger. © Arne Dedert/dpa

Sternsinger in der Staatskanzlei: Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat am Freitag Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Mainz empfangen und ihr Engagement für Kinder in Afrika gewürdigt. Angesichts der Corona-Pandemie baten die jungen Besucher die Regierungschefin, die Gesundheitsversorgung nicht nur von Kindern in Rheinland-Pfalz und Deutschland, sondern weltweit in den Blick zu nehmen.

Mainz - Das Motto der diesjährigen Spendenaktion lautet: „Segen bringen - Segen sein. Gesund werden, gesund bleiben! Ein Kinderrecht weltweit.“

Die Aktion wolle darauf aufmerksam machen, dass das Gesundheitssystem im globalen Süden „nicht so gut ist wie bei uns in Deutschland“, erklärte die Gruppenleiterin der Sternsinger vom Bischöflichen Jugendamt Mainz, Anna Katharina Hoppe. An die Ministerpräsidentin gewandt fügte sie hinzu: „Wir kommen daher hierhin zu Ihnen, weil wir wissen, dass Sie etwas ausrichten können.“

„In Ruanda geht es den Kindern bei weitem nicht so gut wie bei uns“, sagte Dreyer. Rheinland-Pfalz und Ruanda begehen in diesem Jahr den 40. Jahrestag ihrer Partnerschaft. In dem ostafrikanischen Land unterstützt Rheinland-Pfalz Dreyer zufolge den Bau und die Unterhaltung von Schulen und Gesundheitszentren. Dabei gehe es vor allem auch immer um die Kinder. Die Regierungschefin sagte zu, dabei besonders auf die Gesundheitsversorgung zu achten.

Wegen des höheren Infektionsrisikos konnten die in bunten Kostümen erschienenen Sternsinger diesmal nicht selbst in der Staatskanzlei singen. Stattdessen erklangen ihre Lieder aus einem Lautsprecher. Den Segenswunsch persönlich über der Bürotür der Ministerpräsidentin anzubringen, ließ sich Sternsinger Paul jedoch nicht nehmen: „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). dpa

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