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„Einmal um die Welt und zurück“: Festspiele starten

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„Lulu“ bei den Festspielen Ludwigshafen
Die Schauspielerinnen Charlotte Schwab (l-r), Liliane Amuat und Juliane Köhler im Stück „Lulu“. © Birgit Hupfeld/Residenztheater München/dpa/Archivbild

Vorhang auf: Bei den Festspielen ist Ludwigshafen bis Mitte Dezember wieder Gastgeber hochkarätiger Ensembles. Die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz bietet erneut eine große Vielfalt.

Ludwigshafen - Rheinland-Pfalz wird mit den Festspielen in Ludwigshafen erneut zur Bühne von Weltkultur. Auf dem Programm im Pfalzbau steht unter anderem das Stück „Machine Müller“ des international bekannten Gogol-Zentrums in Moskau, Autor ist Starregisseur Kirill Serebrennikow (29./30.10.). Zudem führt etwa das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch den Klassiker „Palermo Palermo“ auf (10.-12.12.). Eröffnet werden die bis zum 12. Dezember laufenden Festspiele am Donnerstag (7.10.) vom mexikanischen Nationalballett.

Intendant Tilman Gersch freut sich „auf äußerst vielfältige Festspiele, beginnend in Ludwigshafen, einmal um die Welt und zurück“. Von Gersch laufen bei den Festspielen die Inszenierungen „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing und „Der Sturm“ von William Shakespeare. Das 1611 als wohl letztes vollständiges Werk von Shakespeare fertiggestellte Stück bietet noch einmal das ganze Können des Dramatikers auf. Der Kulturreigen biete erneut große Vielfalt und „viel herausragendes und innovatives Theater“, sagte die Ludwigshafener Bürgermeisterin Cornelia Reifenberg (CDU).

Mit Spannung dürfte unter anderem das mit Puppen inszenierte Stück „Leben und Zeit des Michael K.“ der Handspring Puppet Company aus Südafrika erwartet werden. Das Residenztheater München kommt mit dem vielgelobten „Lulu“ von Frank Wedekind in Bearbeitung von Bastian Kraft nach Ludwigshafen. Und das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg bietet „Anna Karenina – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Leo Tolstoi.

Bis Mitte Dezember sind mehr als 50 Veranstaltungen geplant. Es gilt die 2G-Regel: Zu den Aufführungen werden nur gegen das Coronavirus geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Besucher zugelassen. Für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, liegen pro Veranstaltung einige Karten bereit. dpa

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