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FCK: Wechsel von Antwerpen zu Schuster „verdammt unpopulär“

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1. FC Kaiserslautern - Vorstellung Trainer Schuster
Dirk Schuster, neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern, beantwortet die Fragen der Journalisten. © Wolfstone-Photo/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Vertragslaufzeit seines neuen Trainers Dirk Schuster nicht öffentlich gemacht. „Vertragsdetails werden von unserer Seite nicht kommentiert. Wir haben eine Aufgabe vor uns. Ich hoffe, dass ich noch lange hier bleiben darf“, sagte der 54-Jährige bei der Pressekonferenz des Relegationsteilnehmers am Mittwoch. „Das ist eine verdammt unpopuläre Entscheidung, ich habe mir das auch nicht leicht gemacht“, sagte Geschäftsführer Thomas Hengen nach dem überraschenden Trainerwechsel beim Fußball-Drittligisten von Marco Antwerpen zu Schuster.

Kaiserslautern - „Wir können in zwei Spielen Großes erreichen, das muss allen bewusst sein. Hier geht's wirklich um die Zukunft des Vereins“, ergänzte Hengen. Der FCK hatte sich am Dienstagabend von Antwerpen getrennt, der die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz der 3. Liga geführt hatte, zuletzt aber mit drei Niederlagen den direkten Aufstieg verspielte.

Schuster (zuletzt FC Erzgebirge Aue) kämpft mit dem Traditionsclub am 20. und 24. Mai gegen Dynamo Dresden als Drittletzter der zweiten Liga um den Aufstieg. „Wir können doch gar nichts verlieren. Wir haben die große Möglichkeit, als Drittligist in die zweite Liga aufzusteigen“, sagte er. Seine erste Übungseinheit beim viermaligen deutschen Meister fand ohne Fans, aber bei einem beachtlichen Medienaufkommen im Fritz-Walter-Stadion statt.

Schuster forderte die Fans zur Unterstützung für das erste Spiel gegen Dresden auf: „50.000 Zuschauer werden mit Sicherheit da sein, wir brauchen da wieder die Wand.“ Er habe bei seinem ersten Training eine Mannschaft vorgefunden, „die mit sehr viel Eifer, viel Euphorie um die Ecke kam“. Der neue Chefcoach räumte aber auch ein, dass es am Anfang der Übungseinheit „ein bisschen zäh war“. dpa

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