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Hornbach im zweiten Quartal mit Umsatzplus

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Hornbach
Einkaufswagen stehen auf einem Parkplatz vor einem Hornbach-Baumarkt. © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Die für ihre gleichnamige Baumarktkette bekannte Hornbach-Gruppe hat ihren Umsatz im zweiten Geschäftsquartal (per Ende August) erhöht. Die Erlöse legten um 3,8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu. Genauso stark ging das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) von 161,9 auf 168,1 Millionen Euro nach oben. Unter dem Strich blieben beim Konzern 118,4 Millionen Euro hängen - 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Bornheim bei Landau - Die Holding präzisierte ihre Zielmarke für das laufende Geschäftsjahr. Eine Anhebung der Prognose sei aber aufgrund der Unsicherheiten in der Corona-Krise nicht drin, sagte der Vorstandsvorsitzende Albrecht Hornbach der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. „Ich denke, wir müssen mögliche Überraschungen negativer Art einpreisen“, sagte Hornbach. Dennoch glaube er nicht an besonders drastische Einschränkungen in den kalten Monaten wie im vergangenen Jahr, als Ausgehbeschränkungen vor allem die stationären Geschäfte belasteten.

So soll das Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Februar) gegenüber dem Vorjahr im oberen Drittel der Prognose von ein bis fünf Prozent Plus liegen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für das laufende Geschäftsjahr soll ebenfalls im oberen Drittel des Korridors von 290 bis 326 Millionen Euro liegen. Damit läge der Wert unter dem Rekordniveau des Vorjahres.

Der Vorstandsvorsitzende Hornbach zeigte sich überzeugt, dass die Verzahnung von stationärem Handel mit Online-Einkaufsoptionen der richtige Schritt gewesen sei: „Mal durften die Menschen reisen, mal nicht, mal gab es einen Lockdown und dann wieder nicht. Und dennoch sehen wir: An dem Umsatzniveau hat das nichts verändert.“ Dabei profitiere die Baumarktkette davon, dass Kunden Waren online bestellen als auch online reservieren und dann im Markt abholen können. dpa

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