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Kaum noch Datenklau an Geldautomaten in Rheinland-Pfalz

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Polizei
Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. © Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Datendiebe haben an Geldautomaten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2021 kaum noch zugeschlagen. Gerade einmal zwei Fälle von Manipulationen an Geldautomaten zählte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme von Januar bis einschließlich November in dem Bundesland. Im benachbarten Saarland gab es den Angaben zufolge gar keinen solchen „Skimming“-Fall.

Frankfurt/Main - Um illegal Daten von Bankkarten und Geheimnummer (PIN) auszuspähen, manipulieren Kriminelle zum Beispiel den Schlitz an Geldautomaten oder sie versuchen, über gefälschte Türöffner an die Daten zu gelangen.

Bundesweit zählte Euro Kartensysteme von Januar bis einschließlich November des laufenden Jahres 116 Skimming-Angriffe auf Geldautomaten. Im Vorjahreszeitraum waren es 134, im Gesamtjahr 2020 dann 152. Dabei können einzelne Automaten mehrfach angegriffen worden sein.

Insgesamt ist Datenklau an Geldautomaten nach Einschätzung der Frankfurter Experten ein „Auslaufmodell“. Der Bruttoschaden durch Skimming in Deutschland sank im laufenden Jahr auf das Rekordtief von 330 000 Euro. Dank Investitionen in mehr Sicherheit geht die Schadenssumme seit Jahren zurück.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von Skimming geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit Bankkarte und PIN umgegangen. dpa

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