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Landkreise: Noch offene Fragen zur Impfpflicht in der Pflege

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Corona-Impfung
Ein Mitarbeiter eines Impfzentrums impft einen Mann gegen Corona. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Deutsche Landkreistag verlangt die Klärung noch offener Fragen für die Umsetzung der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege und im Gesundheitswesen. „Wir benötigen von Bund und Ländern entsprechende Leitplanken für den Vollzug, damit eine Umsetzung der Impfpflicht gut funktionieren kann“, sagte Verbandspräsident Reinhard Sager am Dienstag nach einer Präsidiumssitzung in Saarlouis.

Saarlouis - Dies sei bislang teilweise geschehen.

Vom 15. März an gilt in Deutschland eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht. Ab dann müssen Beschäftigte etwa von Pflegeeinrichtungen gegen das Coronavirus geimpft sein. Der Umgang mit Mitarbeitern, die bis dahin nicht wie vorgeschrieben geimpft sind, wurde aber nicht genau festgelegt und in das Ermessen der örtlichen Gesundheitsämter gestellt.

Sager, der Landrat des Kreises Ostholstein (Schleswig-Holstein) ist, wies darauf hin, dass dabei auch die Versorgungssicherheit eine Rolle spiele. Daher könne es sein, dass die Behörden auf ein Betretungsverbot für ungeimpfte Pflegekräfte verzichteten, „wenn dadurch die gesundheitliche Versorgung insgesamt gefährdet werden würde“.

Vielfach seien die Impfquoten etwa beim Personal von Pflegeheimen aber schon sehr hoch. „Im Übrigen hoffen wir, dass der neue Impfstoff Novavax auch Skeptiker gerade im Pflegebereich überzeugen kann.“ Das Novavax-Mittel Nuvaxovid ist ein Proteinimpfstoff und basiert damit auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparaten von Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben. dpa

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