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Philologenverband warnt: „Irrwege“ zur Schule der Zukunft

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Schule
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

In dem jetzt beginnenden Prozess zu einer Schule der Zukunft sollten Lehrerinnen und Lehrer aus Sicht des Philologenverbands Rheinland-Pfalz eng mit eingebunden werden. „Wir wünschen uns mehr Augenhöhe vom Bildungsministerium in Mainz“, sagte die Landesvorsitzende Cornelia Schwartz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe die „Sorge, dass wir auf Irrwege geraten.

Mainz - Da hilft nur das Gespräch.“

Die Landesregierung bereitet für den 12. November einen „Zukunftskongress“ in Mainz vor. Dort soll nach den Worten von Bildungsministerin Stefanie Hubig darüber beraten werden, „in welche Richtungen die Schule der Zukunft entwickelt werden soll“. Der breit angelegte Beteiligungsprozess werde zusammen mit dem Landeselternbeirat und der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) auf den Weg gebracht. Die gesamte Schulgemeinschaft werde eingebunden.

Schwarz sprach sich dafür aus, neue Lernformate zunächst nur an einigen wenigen Schulen auszuprobieren, anstatt bis zu 100 Pilotschulen für die Schule der Zukunft zu benennen. Bauliche Verbesserungen wie eine lichtdurchflutete Architektur könne es gerne an allen Schulen geben, sagte Schwartz. Bei völlig neuen Schulmodellen wie der weitgehenden Auflösung von Klassengemeinschaften und der Einführung von Lernlandschaften müsse aber genau auf die jeweiligen Rahmenbedingungen der einzelnen Schulen geachtet werden. dpa

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