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Razzia bei Rechtsrock-Konzert: 130 Polizisten im Einsatz

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Polizeifahrzeug - Blaulicht
Das Blaulicht auf einem Fahrzeug der Polizei leuchtet in der Dunkelheit. © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Bei einer Razzia in der rechtsextremen Szene hat die Polizei am Samstagabend Ermittlungen gegen 30 Teilnehmer eines Rechtsrock-Konzertes aufgenommen. Kurz vor Beginn des Konzertes umstellten 130 Einsatzkräfte eine alte Mühle in Weitersburg (Landkreis Mayen-Koblenz), in der die Veranstaltung stattfinden sollte, teilte die Polizei anschließend mit.

Koblenz - Die Männer und Frauen wurden in der Mühle durchsucht sowie ihre Personalien aufgenommen. Die Polizei stellte bei einigen Teilnehmern der Veranstaltung Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest und verhängte Bußgelder. Weitere Ermittlungen laufen zurzeit, so ein Sprecher der Polizei.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurde die Veranstaltung bei Koblenz in privaten Räumen abgehalten, um die Teilnehmer miteinander zu vernetzen sowie um Strukturen in der Szene zu schaffen und weiter zu stärken. Durch solche Veranstaltungen verfestige sich rechtes Gedankengut und trage zur weiteren Radikalisierung bei, wie die Polizei mitteilte - insbesondere in Verbindung mit rechtsextremistischer Musik und Liedtexten. dpa

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