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Tödlicher Unfall im Freizeitpark: Tragische Details veröffentlicht - Familie wollte Frau retten

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Von: Stefanie Fischhaber

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Am Samstag stürzte eine Frau aus einer Achterbahn im Freizeitpark Klotti und starb. Die Staatsanwaltschaft und eine Nachbarin veröffentlichten neue Details über den Unfall.

Klotten - Nach dem tödlichen Unfall im Freizeitpark Klotti wurden nun weitere Details über den Tod der 57-jährigen Saarländerin bekannt. Am Samstag (6. August) war sie aus einer Achterbahn gestürzt und erlitt tödliche Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte am Mittwoch neue Informationen über den Stand der Ermittlungen.

Tragischer Unfall im Freizeitpark: Familie musste Sturz mit ansehen

Eine ehemalige Nachbarin gab weitere tragische Details über den Tod der 57-Jährigen preis. Wie sie gegenüber RTL erklärte, saß das Opfer gemeinsam mit der Tochter und einer Freundin im Fahrgeschäft. Wie der Sender berichtet, habe die junge Frau noch versucht ihre Mutter festzuhalten, als sie aus der Achterbahn zu fallen drohte.

Die Männer der drei Frauen sowie die Enkelkinder der 57-Jährigen hätten das Unglück vom Boden aus mit ansehen müssen, heißt es. „Als erster rannte ihr Mann los, kletterte über den Zaun und suchte seine Frau“, sagte die Bekannte RTL. Wie es zu dem Unfall kam, ermittelt derzeit die Polizei. Wie ein Obduktionsbericht ergab, starb die Frau durch den Sturz.

Eine 57-jährige Frau wurde aus einer Gondel einer Achterbahn geschleudert und starb an den Folgen des Sturzes.
Nach dem tödlichen Unfall im Freizeitpark Klotti ermittelt die Staatsanwaltschaft. © Thomas Frey/ dpa

Ermittlungen zu Unfall im Klotti-Park: Opfer starb durch den Sturz

Eine medizinische Ursache, wodurch die Frau aus dem Fahrgeschäft gefallen sein könne, sei dadurch ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte am Mittwoch (10. August) mit, dass sich der Anfangsverdacht einer Straftat bislang nicht bestätigte. Demnach sei das Opfer auf dem Achterbahn-Sitz zunächst ins Rutschen gekommen und anschließend aus der Bahn gefallen. Wann ein Gutachten zu dem Vorfall vorliege, sei noch nicht absehbar.

Unterlagen zu der Achterbahn seien sowohl von der Aufsichtsbehörde als auch vom Betreiber zur Verfügung gestellt worden. Sie würden zurzeit ausgewertet und Zeugen vernommen. Ein Zeuge erhob bereits schwere Vorwürfe gegen den Betreiber des Freizeitparks.

Unfall-Achterbahn bleibt wegen Sicherheitsprüfung geschlossen

Der Park hat seit Dienstag wieder für Besucher geöffnet. Den Betrieb der Achterbahn hat der Landkreis Cochem-Zell derweil untersagt. Zuerst müsse der TÜV die Sicherheit des Fahrgeschäfts prüfen, teilte der Kreis am Mittwoch mit. Bei der Achterbahn handle es sich um einen Sonderbau. Nach Unfällen, bei denen Menschen zu Schaden gekommen seien, müssen solche Anlagen auf die Betriebs- und Standsicherheit geprüft werden.

Kürzlich kam es auch in Dänemark zu einem tödlichen Unfall in einer Achterbahn: Ein 14-jähriges Mädchen verstarb, weil sich ihr Sitz gelöst hatte. (sf/ dpa)

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