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Rund 2000 Menschen demonstrieren am Tag der Arbeit

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Das Logo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hängt an einer Wand. © Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Zum Tag der Arbeit haben am Sonntag rund 2000 Menschen in Saarbrücken an einer Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes teilgenommen. Unter dem Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten“ setzten die Teilnehmer ein Zeichen für Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) erklärte zum 1. Mai: „Wir müssen bestehende Arbeitsplätze im Saarland möglichst erhalten und zugleich neue schaffen.“

Saarbrücken - Die Herausforderungen, vor denen das Saarland stehe, ließen sich nur gemeinsam meistern. „Dafür sind starke Gewerkschaften und die Mitbestimmung wichtig: Kein Wandel ohne Beteiligung der Beschäftigten.“

Unter den Rednern der Kundgebung war auch Jürgen Kerner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. „Keine Industrie prägt das Saarland mehr als der Stahl. Damit das so bleibt, muss sie jetzt auf grüne Produktion umgestellt werden“, erklärte Kerner. Der Ausbau von erneuerbaren Energien und der Wasserstofftechnologie müsse mit Hochdruck vorangetrieben werden. „Als IG Metall sagen wir selbstbewusst: Wir werden die Arbeitsplätze in der Stahlindustrie sichern. Wir wollen die Branche so aufstellen, dass sie zukunftsfähig wird und industrieller Motor unseres Landes bleibt. Hier braucht es jetzt verbindliche Zusagen von der Politik. Dafür setzen wir uns in Berlin ein.“

Mit Blick auf den Ukraine-Krieg verwies Kerner auf die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen. Das seien Risiken, „die jetzt zu einer ernsten Gefahr etwa für die Stahlindustrie in Deutschland werden“, so Kerner. Es helfe nicht, Fehler der Vergangenheit zu beklagen. „Wir müssen jetzt handeln - bei Digitalisierung, Energiewende und Globalisierung.“ Die Polizei sprach von einem friedlichen Verlauf der Veranstaltung. dpa

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