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Saarbrücken verpasst Sprung auf den Aufstiegsplatz

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Uwe Koschinat
Trainer Uwe Koschinat. © Uli Deck/dpa/Archivbild

Der 1. FC Saarbrücken kassiert in Mannheim die erste Auswärtsniederlage in dieser Saison. Entsprechend groß ist der Frust bei den Saarländern.

Mannheim - Trainer Uwe Koschinat ließ seinem Unmut über den verpassten Sprung auf einen Aufstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga mit dem 1. FC Saarbrücken freien Lauf. „Ich bin krass enttäuscht, dass wir uns den Schneid haben abkaufen lassen. Das ist aus meiner Sicht nicht zu erklären, weil wir in den letzten Wochen eine gute Mischung aus Hingabe und fußballerischer Qualität auf den Platz gebracht haben. Heute haben wir kein Gefühl für dieses Spiel entwickelt“, wetterte Koschinat am Samstag nach dem 0:1 der Saarländer beim SV Waldhof Mannheim. Wiedergutmachung leisten kann der FCS am Samstag (14.00 Uhr) im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Durch die Niederlage vor 10 316 Zuschauern, die Mannheims Joseph Boyamba (62.) besiegelte, verharren die Saarbrücker mit 21 Punkten im oberen Tabellenmittelfeld. Ein Sieg hätte den Sprung auf Rang zwei bedeutet. „Wir haben verdient verloren und wirklich eine Leistung gezeigt, die (...) nicht würdig war“, kritisierte Koschinat.

Die Gäste haderten zudem mit Schiedsrichter Florian Lechner, der in der Schlussphase weiterlaufen ließ, als Stürmer Adriano Grimaldi im Strafraum von Marco Höger zu Fall gebracht wurde. „Wir müssen einen Elfmeter bekommen. Ich weiß nicht, was die Schiedsrichter da machen. Das ist unfassbar“, schimpfte Grimaldi beim TV-Sender MagentaSport. „Wenn ich dann vom Schiedsrichter höre, dass es ein Derby ist und dass es nicht zu 100 Prozent Elfmeter ist, was soll das dann? Entweder man wird gefoult und bekommt einen Elfmeter, oder man soll es einfach ganz sein lassen. Dann brauchen wir auch keinen Schiedsrichter mehr.“ dpa

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