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Trotz Corona: Auslandssemester bei Studierenden beliebt

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Student Fabian Jutzi im Auslandssemester in den USA
Der Mainzer Student Fabian Jutzi steht vor der University of Memphis im Südosten der USA. © Fabian Jutzi/dpa/Bildarchiv

Trotz der andauernden Corona-Pandemie zieht es wieder mehr Studentinnen und Studenten aus Rheinland-Pfalz ins Ausland. Die Nachfrage nach Auslandssemester, Sprachkurs und Praktikum in einem anderen Land sei schon im vergangenen Jahr im Vergleich zu dem Corona-Jahr 2020 spürbar gestiegen, teilte der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Georg Krausch, der Deutschen Presse-Agentur mit.

Mainz - „2022 ist dies noch auffälliger.“ Konkrete Zahlen zu den eingereichten Bewerbungen an der größten Universität des Landes lägen jedoch noch nicht vor.

Ein gestiegenes Interesse bemerken etwa auch die Technische Universität (TU) Kaiserslautern, die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (HWG) sowie die Hochschule Koblenz. Viele Studierende planten für diesen Sommer, ihre wegen der Coronamaßnahmen verschobenen Aufenthalte endlich nachzuholen, sagte Parya Memar von der TU. Vor allem für das kommende Sommersemester seien an der HWG mehr Bewerbungen für Auslandsaufenthalte eingereicht worden als üblich, sagte Ilse Page, Leiterin für Internationale Angelegenheiten der Hochschule.

Die Hochschule Koblenz zählte im vergangenen Jahr etwa 200 Studierende, die ins Ausland gingen, wie Veronica Stumm vom International Office der Hochschule sagte. Im Pandemiejahr 2020 schafften es nur rund 100 Menschen an eine der internationalen Partner-Unis, normalerweise gingen rund 300 Studierende pro Jahr ins Ausland. Auch Stumm rechnet in diesem Jahr wieder mit mehr Bewerberinnen und Bewerbern. dpa

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