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6. Urban Art Biennale im Weltkulturerbe Völklingen

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6. Urban Art Biennale
In der Möllerhalle ist eine Arbeit des Künstlers Olivier Hölzl zu sehen. © Oliver Dietze/dpa

Mit einem Jahr Verspätung wegen der Corona-Pandemie wird an diesem Samstag (16.30 Uhr) die 6. Urban Art Ausstellung des Weltkulturerbes Völklinger Hütte eröffnet. Bis zum 6. November sind die Werke von insgesamt 76 Künstlerinnen und Künstlern aus 22 Ländern zu sehen - darunter Rauminstallationen und Skulpturen ebenso wie Schablonen-Graffitis, Plakate und Wandmalereien.

Völklingen - Zum ersten Mal in der elfjährigen Geschichte erobert die aus Street Art und Graffiti entstandene Kunst auch die Innenstadt: Es werden Plätze, Wände und ungenutzte Gebäude wie in die Ausstellung einbezogen.

Laut Generaldirektor Ralf Beil sind in diesem Jahr ungewöhnlich viele In-Situ-Arbeiten direkt vor Ort entstanden. Zudem sei die Biennale in diesem Jahr politischer, aktueller und weiblicher. Zu den vielen international bekannten Künstlern, die in Völklingen vertreten sind, zählt die Niederländerin Mick la Rock. Als erste Frau, die Graffitis geschaffen hat, gelte sie als „Legende“, so Kurator Frank Krämer. Schon bei der ersten Ausstellung 2011 war sie im Weltkulturerbe dabei: „Ein wirklich wunderbarer Ort“ und die perfekte Umgebung für Graffiti-Künstler, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Olivier Hölzl aus Wien ist zum ersten Mal in Völklingen dabei. Den historischen Ort der früheren Eisenhütte bezeichnete er als „sensationell“ und „fantastisch“. dpa

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