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Verdi fordert Tarifergebnis für Busfahrer bis Ende Mai

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Ein Gewerkschaftsmitglied schwenkt eine Fahne mit dem Logo von Verdi. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Eine Woche nach einer Landtagsdebatte über den Tarifkonflikt im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz hat Verdi von den Arbeitgebern bis Ende Mai ein Ergebnis verlangt. Ansonsten müssten sich Schülerinnen und Schüler sowie Berufspendler ab Juni auf weitere landesweite Streiks einstellen, kündigte Verdi-Verhandlungsführer Marko Bärschneider am Mittwoch in Mainz an.

Mainz - Das Klimaschutz- und Mobilitätsministerium hat in der vergangenen Woche im Landtag mitgeteilt, dass sie zur Finanzierung der Einkommenssteigerungen in den vergangenen zwei Jahren die Auszahlung von 5,2 Millionen Euro an die Verkehrsverbünde angewiesen habe. In dem jetzt noch andauernden Tarifkonflikt geht es allerdings um einen neuen Manteltarifvertrag; der bisherige wurde bereits 2019 gekündigt.

Verdi und die Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz (VAV) haben im Februar eine Grundsatzvereinbarung für das Regelwerk zu den Arbeitsbedingungen der 3500 Busfahrerinnen und Busfahrer vereinbart. Eine Unterschrift steht jedoch aus, weil die Arbeitgeber auch für die damit verbundenen Mehrkosten eine Refinanzierung durch das Land fordern. dpa

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