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Arbeitslosigkeit im Saarland gesunken

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Bundesagentur für Arbeit
Die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Die Arbeitslosigkeit hat fast wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht. Auswirkungen des Ukraine-Krieges sind noch nicht spürbar.

Saarbrücken/Mainz - Die Arbeitslosigkeit im Saarland ist im April erneut zurück gegangen - im dritten Monat in Folge. 31.800 Männer und Frauen waren arbeitslos. Das waren 600 oder 1,8 Prozent weniger als im März, wie die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit am Dienstag in Mainz mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug das Minus 16,3 Prozent.

Die Arbeitslosenquote lag im April bei 6 Prozent und damit 0,1 Punkte niedriger als im März. Deutlich höher war sie mit 7,1 Prozent im April 2021.

Gegenüber April 2019 seien nur knapp 100 Arbeitslose mehr gezählt worden, sagte die Chefin der Regionaldirektion, Heidrun Schulz. „Die Anzahl der gemeldeten Arbeitsstellen befindet sich auf hohem Niveau.“ Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf den Arbeitsmarkt seien noch nicht spürbar.

Die Unterbeschäftigung, die auch Männer und Frauen erfasst, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im April bei 44.600 Personen. Das waren 11,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

12.200 offene Arbeitsstellen waren gemeldet - 0,9 Prozent mehr als im März. Gegenüber dem Vorjahr lag der Stellenbestand mit 46,2 Prozent im Plus. Die meisten Arbeitnehmer wurden in der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe gesucht.

Die Unternehmen zeigten im April auch wieder weniger Kurzarbeit an: Tatsächlich von diesem Instrument Gebrauch machten im Januar dieses Jahres 1300 Betriebe für 9000 Mitarbeiter.

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind noch 1800 Jugendliche. Ihnen stehen 3700 offene Plätze entgegen. „Die Chancen für junge Frauen und Männer auf einen Ausbildungsplatz sind sehr gut“, stellte Schulz fest. dpa

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