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CDU-Generalsekretär: Wahl mit landesspezifischen Themen

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Mario Czaja
CDU-Generalsekretär Mario Czaja spricht mit der Presse. © Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Die CDU-Bundesspitze in Berlin hat auf die große Bedeutung landesspezifischer Themen bei der Landtagswahl im Saarland an diesem Sonntag hingewiesen. „Es ist deutlich, dass das eine Landtagswahl ist mit klaren saarländischen Themen, die dabei eine Rolle spielen“, sagte CDU-Generalsekretär Mario Czaja am Montag in Berlin nach hybriden Beratungen des Parteipräsidiums.

Berlin - Die CDU habe auch früher schon häufig in Meinungsumfragen hinten gelegen, ergänzte er angesichts aktueller Umfragen.

Der saarländische CDU-Chef Tobias Hans kämpfe um jede Stimme, ergänzte Czaja. „Wir unterstützen ihn mit aller Kraft, dass er Ministerpräsident im Saarland bleibt und dass wir mit einem stabilen Regierungsauftrag dort ausgestattet sind.“ Der Generalsekretär betonte jedoch zugleich: „Aber es ist eben auch vor allem eine Saarland-Wahl mit ganz spezifischen saarländischen Themen.“ Wegen der Haushaltswoche im Bundestag werde sich die CDU-Bundesspitze nicht mehr mit Auftritten im Saarland in den Wahlkampf einschalten. Es werde aber noch digitale Termine geben.

Im Saarland-Trend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für die „Bild am Sonntag“ erhoben hatte, kamen die Sozialdemokraten mit ihrer Spitzenkandidatin Anke Rehlinger eine Woche vor der Wahl auf 39 Prozent. Die Union erreicht 31 Prozent. Grüne und FDP liegen demnach jeweils bei 5 Prozent, die AfD bei 6 Prozent der Stimmen. Die Linkspartei könnte nach dem Parteiaustritt Oskar Lafontaines den Wiedereinzug in den Landtag verfehlen, sie liegt bei 4 Prozent. Bei einer Direktwahl würden laut Insa 37 Prozent der Saarländer die derzeitige Wirtschaftsministerin Rehlinger zur Ministerpräsidentin wählen, für Hans würden sich 29 Prozent entscheiden.

Das kleinste Flächenland Deutschlands wird seit 2012 von einer großen Koalition unter Führung der CDU regiert. Im Land stellt die CDU seit 1999 den Ministerpräsidenten. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. dpa

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