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Saarlouis: Rehlinger bietet Ford persönliche Gespräche an

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Blick auf das Ford Werk in der Deutschlandzentrale Köln. © Oliver Berg/dpa/Archiv

Saar-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat der Unternehmensführung von Ford persönliche Gespräche über die Zukunft des Standorts in Saarlouis angeboten. Sie würde dafür nach eigenen Worten in die Deutschlandzentrale des Autoherstellers nach Köln oder an den Konzernsitz im amerikanischen Detroit reisen. Zudem habe sie in einem Brief deutlich gemacht, dass auch die neue Landesregierung die volle Unterstützung für den Standort zusichere, sagte Rehlinger am Dienstag in Saarbrücken.

Saarbrücken - Mit 5000 Beschäftigten gilt Ford als einer der größten Arbeitgeber im Saarland. Doch die Zukunft nach dem Auslaufen des Focus-Modells ist unsicher. Rehlinger rechnet im Juni mit einer Entscheidung, ob im Saarland über das Jahr 2025 hinaus produziert wird. Bei der Produktion eines künftigen Elektroautos befindet sich Saarlouis im Wettbewerb mit dem Ford-Standort im spanischen Valencia.

Manche Automobilhersteller in Deutschland hätten eine geraume Zeit die Augen davor verschlossen, dass es sich bei der Elektromobilität nicht nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt, sagte Rehlinger. Sie setze nach wie vor darauf, dass auch Ford die Innovationskraft und die Entscheidungskraft habe, sich diesem Wandel zu stellen - und damit nicht nur eine gute Zukunft für den Standort in Saarlouis absichere, sondern auch, „den unwürdigen Wettbewerb, den es zwischen europäischen Standorten gibt, endlich beendet“. dpa

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